Aktuelles

FN-BriefLogistik spendete für die Tafelläden im Main-Tauber-Kreis

„Briefe schreiben und Gutes tun“ ist das Motto der Wohltätigkeitsaktion von FN-BriefLogistik. Der regionale Briefdienstlei-ster bietet seinen Kunden sogenannte „SpendenLabels“ an, die zusätzlich auf Brie-fe und Postkarten geklebt werden können. Der Erlös aus dem Verkauf der Labels kommt zu 100 Prozent wohltätigen Einrich-tungen zugute. Sie haben einen Wert von wahlweise je 0,25 oder 0,50 Euro. Kunden können sich auch eigene SpendenLabels mit individuellen Motiven und Spendenbeträgen selbst gestalten.
Am Mittwoch, 17. September 2014, wurden die gesammelten Einnahmen aus der Aktion erneut an die Tafelläden im Main-Tauber-Kreis überreicht. Je 250 Euro gehen an die Tafelläden der Diakonie in Wertheim, Lauda-Königshofen und Bad Mergentheim sowie an den Tafelladen des Caritasverbandes in Tauberbischofsheim.
 
Birgit Gube vom Diakonischen Werk im Main-Tauber-Kreis und Birte Vehrs vom Caritasverband im Tauberkreis bedankten sich stellvertretend für alle Helfer für die Zuwendung im Gesamtwert von 1000 Euro. „Durch Spenden wird die Tafelarbeit überhaupt erst möglich“, betonte Birgit Gube. Wie Regina Albrecht von FN-BriefLogistik ausführte, wolle das Team des Unternehmens im Wechsel auch andere wohltätige Organisationen im Main-Tauber-Kreis unterstützen und werde den Erlös beim nächsten Mal den Hospizeinrichtungen zukommen lassen.
 
Das Bild zeigt von links: Michael Grethe (einer der beiden Geschäftsführer der FN-BriefLogistik), Regina Albrecht (Kundenbetreuung FN-BriefLogistik), Birgit Gube (Fachbereichsleiterin Tafeln/Kleiderladen beim Diakonischen Werk im Main-Tauber-Kreis), Karin Meyer-Wilmes (Tafelladen Wertheim), Helmut Wenz (Tafelladen Lauda-Königshofen), Birte Vehrs (Bereichsleiterin beim Caritasverband im Tauberkreis) und Carmen Steffan (Tafelladen Tauberbischofsheim). Nicht auf dem Bild sind die Vertreter des Tafelladens Bad Mergentheim.

 

 
 

Juli 2014 Besuch von Pfarrerin Breuninger, Ev. Kirchengemeinde Königshofen, in der Lauda-Königshöfer Tafel

Frau Pfr. Breuninger informierte sich vor Ort über die Tafel. Dabei gewann Sie auch Einblick in den Verkaufsalltag. Die Mitarbeiterinnen und Kunden danken Ihr sehr herzlich für Interesse. Die zurückgehende Zahl der Mit-arbeitenden bereitet den Tafel-verantwortlichen Sorge. Zudem ist die Versorgung mit Lebensmitteln oftmals nicht gut.

 

 

 

 

 

Pfr. Breuninger und das Tafelteam entwickelten hierzu Ideen, die auch in Kirchengemeinden umgesetzt werden können. Gutes Beispiel ist hier u.a. auch die Zusammenarbeit mit Christen in Aktion e.V., Lauda.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausflug der ehrenamtlich in der Tafel Engagierten nach Walldürn am 5.5.2014

 

 

 

Pressebericht vom 22.10.2013

Zusammen Können wir viel bewegen

Ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Tafeln des Diakonischen Werkes Main-Tauber Kreis aus Lauda-Königshofen, Wertheim und Bad Mergentheim sind vernetzt und nehmen sich Zeit für die Begegnung miteinander

 

Am 22.10.2013 trafen sich 23 ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus allen drei diakonischen Tafeln im Main-

Tauber-Kreis im Evangelischen Gemeindezentrum in Lauda.

 

Für die diesjährige Fortbildung zum Thema „Konstruktive Konfliktbearbeitung“  konnten die Referenten Dieter Albert und Josef Minarch-Engisch von der Fachstelle für interkulturelle Orientierung vom Diakonischen Werk Württemberg gewonnen werden. Sie luden die ehrenamtlich Mitarbeitenden der Tafeln zu praxisnahen Übungen ein, gaben Impulse und begleiteten die Gruppe.

Dass die Arbeit im Tafelladen für die Ehrenamtlichen wertvoll ist,  wurde durch die herzliche Vorstellungsrunde klar. Den Mitarbeitenden ist ein respektvoller, wertschätzender Umgang mit den Kunden wichtig und in den allermeisten Begegnungen ist dieser auch ganz selbstverständlich  gegeben.

Die Fortbildung war unterhaltsam und praktisch gestaltet. Ein Kartenspiel bei dem die Teilnehmenden nicht nach den gleichen Regeln spielten, dies aber nicht voneinander wussten – sorgte für gewollte Verwirrung, Spannung und lebhaften Austausch. Der dahinter stehende Gedanke war: Wie ist das zu schaffen – bei unterschiedlichen Zielen und Spielregeln – doch einen Konsens zu finden?

In spürbar guter Atmosphäre überlegten die Teilnehmenden welche Lösungen im alltäglichen Miteinander gefunden werden könnten. Die Referenten gaben zu bedenken, wie wichtig es sei, sich gegenseitig zuzuhören und dass durch die Ideen und verschiedene Sichtweisen der anderen Mitarbeitenden ganz neue Lösungsansätze in Konfliktsituationen gefunden werden können.

Die Methode der kollegialen Beratung besteht darin, dass sich die Mitarbeiter bewusst Raum und Zeit nehmen, um Stresssituationen genau zu analysieren und sich gegenseitig zuzuhören. Es können neue Lösungsmöglichkeiten entstehen, weil verschiedene Ideen und Sichtweisen miteinander geteilt werden.

Als Fazit brachten die Teilnehmer zum Ausdruck, dass Sie die Fortbildung als praktisch und konstruktiv erlebt haben.

Frau Gube, Fachbereichsleitung der Tafelarbeit im Diakonischen Werk, bedankte sich bei den Referenten und vor allem  bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich Woche für Woche ehrenamtlich für Menschen im Landkreis einsetzen.

 

 


Pressebericht zum Festakt 5 Jahre Lauda-Königshöfer Tafel

Tauberzeitung vom 12.09.2013

 

 

 

Die Lauda-Königshöfer Tafel wird 5 Jahre alt!

Seit Juni 2008 kann ein hoch motiviertes Team von Ehrenamtlichen in Lauda-Königshofen in der Josef-Schmitt-Str.69 den bedürftigen Menschen in ihrer Stadt und Umgebung zweimal wöchentlich Lebensmittel gegen ein geringes Entgelt anbieten.

Mittlerweile ist der Tafelladen eine feste Institution im Stadtbild geworden. Zahlreichen Mitbürgerinnen und Mitbürgern konnte der Tafelladen helfen.

Pro Verkaufstag kommen in die Lauda-Königshöfer Tafel im Durchschnitt 45 Kunden und Kundinnen, die für sich und ihre Familie einkaufen. Sie alle haben einen Einkaufsausweis, d.h., ihre Bedürftigkeit wurde überprüft. Die Gründe für ihre Armut sind vielfältig. Es gibt ältere Menschen mit kleiner Rente, Alleinerziehende, Menschen, die durch Krankheit ihre Arbeit verloren haben und ebenso die sogenannten „Aufstocker“. Das sind Familien, deren Einkommen trotz Erwerbsarbeit so gering ist, dass es nicht ausreicht, den Lebensunterhalt zu decken. Einige Kunden und Kundinnen benötigen die Hilfe der Tafel nur vorübergehend bis sie ihre Notlage überwunden haben. Andere sind gezwungen dieses Angebot längerfristig zu nutzen.

 

5 Jahre Lauda-Königshöfer Tafel sind ein guter Grund, gemeinsam mit den Menschen vor Ort voller Zuversicht und Dankbarkeit dieses Jubiläum zu feiern.

 

Drei Wünsche formuliert das ehrenamtliche Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterteam. Bis zur „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ im September soll das Team der Lauda-Königshöfer Tafel durch mindestens 5 neue und ideenreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Laden verstärkt werden. Zudem wäre es wünschenswert, das Fahrerteam um mindestens 5 neue und zupackende (Bei-)Fahrerinnen und (Bei-)Fahrer aufzustocken.
Und es ist ein ehrgeiziges Ziel, dass mindestens 500 Bürgerinnen und Bürger bereit sind, der Lauda-Königshöfer Tafel 5 Euro zu spenden, so dass die Tafelarbeit weiterhin auf einem sicheren Fundament steht.

 

Bei allen Wünschen gilt es, herzlich Danke zu sagen allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den zurückliegenden 5 Jahren die Tafelarbeit durch ihr großes Engagement, ihre liebevolle Zuwendung, ihre fast unerschöpfliche Kreativität, ihre hohe Einsatzbereitschaft, ihre fröhliche Gemeinschaft und ihre gelebte Nächstenliebe den Tafelladen zu einer würdigen und angenehmen Einkaufsmöglichkeit für die Mitbürgerinnen und Mitbürger gemacht haben, denen es am Nötigsten fehlt.
Große Anerkennung verdienen die zahllosen Lebensmittelmärkte und Bäckereien, die beständig und zuverlässig die überschüssige, aber einwandfreie Ware gerne abgeben. Dadurch war es der Lauda-Königshöfer Tafel erst möglich, etliche Tonnen Lebensmittel in den vergangenen 5 Jahren sinnvoll an bedürftige Familien auszugeben, anstatt sie zu vernichten. Mit eingeschlossen in ein herzliches Dankeschön sind alle Geldspender. Ohne diese Beträge wäre Tafelarbeit nicht möglich.

 

Getreu dem Tafelmotto: „Jeder gibt was er kann!“, ist die gesamte Bevölkerung herzlich dazu aufgerufen, die Erfolgsgeschichte der Tafel weiterzutragen und eine Zeit- oder Geldspende für die Lauda-Königshöfer Tafel zu tätigen. In den Kirchen, Lebensmittelläden und Arztpraxen liegen Flyer aus, die nähere Informationen enthalten.

Flyer 5 Jahre Lauda-Königshöfer Tafel

5 Finger ergeben eine Hand. Hierfür stehen die formulierten Bitten und Danksagungen und je mehr Menschen sich die Hand reichen, desto besser kann es gelingen, Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen hilfreich zur Seite zu stehen.

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