Fachlichkeit mal sechs

Fest zum 40-jährigen Bestehen der Schwangerschafts- und Schwanger-schaftskonfliktberatung im Diakonischen Werk im Main-Tauber-Kreis – Schwanger-App informiert ab sofort online über alle Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und Babyzeit

 

40 Jahre Schwangerschaftsberatung und –Konfliktberatung hat das Diakonische Werk im Main-Tauber-Kreis am Donnerstag, 26. Oktober 2017, mit einem Festakt im Badischen Hof in Tauberbischofsheim begangen. Diakonie-Geschäftsführer Wolfgang Pempe begrüßte rund 50 Gäste, Kooperationspartner und Mitarbeitende. Den Festvortrag hielt Elisabeth Förter-Barth, Fachreferentin des Diakonischen Werks in Baden. Sie gratulierte zu 40 Jahren gelungener, kompetenter Beratungsarbeit und lobte die Idee dahinter: „Die evangelische Kirche und Diakonie im Main-Tauber-Kreis mit ihrer Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung (…) begleitet, berät, unterstützt Schwangere mit einem umfangreichen Hilfesystem. Sie ist da, ob die Frau einen Abbruch plant oder sich übers Wunschkind freut. Und das ist richtig gut, klug und weise.“
 
Pünktlich zum Jubiläum präsentierte das Diakonische Werk eine ergänzende Neuerung für die Beratung: Klientinnen können sich ab sofort unter

Wolfgang Pempe und Sozialdezernentin Elisabeth Krug testen die Schwanger-App.

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www.schwanger-app.de online und smartphone-optimiert über alle Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und Babyzeit umfassend informieren.

 

Sozialdezernentin Elisabeth Krug hob in ihrer Ansprache besonders das Netzwerk hervor, in dem sich die sechs Beraterinnen bewegten und mittels dessen sie Klientinnen und Klienten unterstützten. Umfassendes Expertenwissen und der Blick für das Ganze seien gefragt und kennzeichneten eine Qualitäts-Beratungsstelle. Die Zusammenarbeit mit weiteren Stellen helfe, im Bedarfsfall kompetent weiterzuleiten. „Mit dem Netzwerk Frühe Hilfen und dem Kinderschutz gibt es die Verbindung zu allen relevanten Stellen, Personen und Professionen, die ein gesundes und unbelastetes Aufwachsen von Kindern im Landkreis unterstützen“, sagte Krug weiter. Schwangerenberatung bei der Diakonie heiße Fachlichkeit mal sechs mit den mittlerweile sechs Beraterinnen in der Schwangerschaftsberatung.

 

Wolfgang Pempe dankte den Mitarbeiterinnen des Beraterinnen-Teams, zu dem auch die Familienhebamme Christine Göhring zählt, die sich mit

(von links): Das Team der Schwangerschaftsberaterinnen des Diakonischen Werks Elke Hauenstein, Familienhebamme Christine Göhring, Carina Kuhn, Marlies Lind, Heidrun Mansch mit Geschäftsführer Wolfgang Pempe. Es fehlen Birgit Schulz und Andrea Hausch.

(von links): Das Team der Schwangerschaftsberaterinnen des Diakonischen Werks Elke Hauenstein, Familienhebamme Christine Göhring, Carina Kuhn, Marlies Lind, Heidrun Mansch mit Geschäftsführer Wolfgang Pempe. Es fehlen Birgit Schulz und Andrea Hausch.

„unglaublich viel Herzblut und Engagement für die Frauen, ihre Familien und deren Probleme ein-setzen“. Für das Sozialministerium sandte Referentin Gabriele Hausen Glück-wünsche. Sie zeigte sich beeindruckt von der Anzahl der Einzelberatungen: Die Mitarbeiterinnen der Schwangerschaftsberatungsstelle in Tauberbischofsheim und der Nebenstellen in Bad Mergentheim und Wertheim haben im letzten Jahr mehr als 480 Frauen beraten und knapp 1.100 Beratungsgespräche durchgeführt. Diese Zahlen machen deutlich, dass die Schwangerschaftsberatungsstellen des Diakonischen Werks seit 40 Jahren zu einer wichtigen und unverzichtbaren Anlaufstelle für schwangere Frauen im Main-Tauber-Kreis geworden ist. Für das Diakonische Werk arbeiten als Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberaterinnen: Marlies Lind, Elke Hauenstein (Wertheim), Heidrun Mansch und Carina Kuhn (Tauberbischofsheim) sowie Andrea Hausch und Birgit Schulz (Bad Mergentheim).

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