HOT – Das HaushaltsOrganisationsTraining

Ein Angebot für Familien mit Kindern

Das HaushaltsOrganisationsTraining® HOT der Familienpflege ist ein niedrigschwelliges, aufsuchendes Angebot für Familien mit Kindern in prekären Lebenslagen.

 

HOT® richtet sich an Familien, denen die Versorgung der Kinder und die Bewältigung des Familienalltags aus eigener Kraft nicht oder nur teilweise gelingt.

 

HOT® vermittelt Alltags- und Haushaltsführungskompetenzen in folgenden Bereichen:

•    Grundversorgung von Kleinkindern und Säuglingen
•    Versorgung und altersgemäße Tagesstruktur (Betreuung) von Kindern
•    Sauberkeit und Ordnung in der Wohnung
•    Alltagsorganisation
•    Gesundheit und Körperpflege
•    Kleider- und Wäschepflege
•    Einkaufen
•    Ernährung und Mahlzeiten
•    Umgang mit Geld / Überschuldung

 

HOT® stellt das Wohlergehen der Kinder in den Mittelpunkt und zielt darauf, die Selbsthilfefähigkeiten von Familien zu stärken.

 

HOT® orientiert sich an den vorhandenen Ressourcen: Ziele werden mit der Familie gemeinsam vereinbart und im Hilfeplan festgelegt.

 

HOT® ist ein nachhaltiges Angebot. Ein Training endet erst, wenn sich Veränderungen dauerhaft stabilisiert haben.

 

HOT® zielt auf die Verbesserung der Versorgungsfunktionen einer Familie. Es ergänzt bestehende Angebote der familienunterstützenden Dienste (zum Beispiel Sozialpädagogische Familienhilfe), die schwerpunktmäßig auf die Erziehungs- und Beziehungsfunktionen gerichtet sind.

 

Welche Qualifizierung haben unsere HOT® – Trainerinnen?

Die als HOT® – Fachkräfte tätigen Mitarbeiterinnen verfügen neben ihrer Ausbildung zur Familienpflegerin, Dorfhelferin o.ä. über eine besondere Qualifizierung nach den Richtlinien des Deutschen Caritasverbandes e.V. zur Haushaltsorganisationstrainerin mit Zertifikat.

 

Kostenträger für HOT® sind insbesondere die öffentlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe (Jugendämter).

 

HOT® wurde im Rahmen des Förderbereiches des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „Konzepte und Modelle zur Armutsprävention“ entwickelt.

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