Prävention

Präventionsarbeit

Die Präventionsarbeit wird als wichtige Aufgabe im Hinblick auf einen verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst, mit dem/der Partner/in sowie mit dem werdenden Leben gesehen. Die Prävention umfasst neben der Einzelberatung vor allem sexualpädagogische Gruppenarbeit in Schulen und Jugendgruppen, Informationsveranstaltungen (z.B. Mitwirkung bei Elternabenden) sowie das neue Projekt Babybedenkzeit.

 

 

Projekt „Babybedenkzeit“

Zum Thema Familienplanung gehört das Projekt „Babybedenkzeit“. Hier kommen programmierbare Puppen zum Einsatz, die den Tagesablauf eines drei Monate alten Babys simulieren können. Durch sie wird der Umgang mit einem Säugling in der Pflege und Versorgung eingeübt. Vier Tage, das heißt auch vier Nächte, betreuen die Jungen oder Mädchen das Computerkind, müssen es wickeln, füttern oder auch nur im Arm wiegen, wenn es schreit. Abgegeben werden können die Computerkinder während dieser Zeit nur in Ausnahmefällen, denn ein spezielles Band am Arm der „Praktikanten“ ermöglicht die Identifikation bei den Puppen. Sie reagieren nur, wenn der Armbandträger oder die Trägerin sie versorgt. Innerhalb dieses „Elternpraktikums“ wird mit den Jugendlichen u.a. die Fragestellung  „Was braucht ein Baby, um gesund und zufrieden aufwachsen zu können?“ erarbeitet.

 

Ansprechpartnerin: Elke Hauenstein, Tel. 09342 / 9275-21

 

 

Sexualpädagogik

Befriedigende Partnerschaft und erfüllte Sexualität sind wichtige Elemente im Leben jedes Menschen. Bei der Sexualerziehung legen wir Wert auf ein möglichst kontinuierliches und ganzheitliches Vorgehen. Auf Anfrage kommen wir in Schulklassen, zu Jugendgruppen oder zu Elternabenden und sprechen über die Themen Liebe, Sexualität, Aufklärung, Verhütung…. Wir stehen Heranwachsenden als Gesprächspartnerinnen zur Verfügung. Wir wollen Kindern und Jugendlichen dabei helfen, theoretisches Wissen mit ihren Erlebnissen und Erfahrungen zu verbinden. Ziele sind für uns, neben der Wissensvermittlung, die Wahrnehmungs-. Kommunikations- und Handlungskompetenz der Jugendlichen zu stärken. Methodisch arbeiten wir vielfältig und bedarfsorientiert, nach Möglichkeit auch geschlechtsspezifisch getrennt. Bei den älteren Schülerinnen und Schülern stehen Themen wie eigene Identität, Freundschaft und Liebe, Beziehung und Verhütung im Vordergrund.
 
Ansprechpartnerin: Elke Hauenstein, Tel. 09342 / 9275-21

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