Was bleibt. Die Ausstellung zu unseren Schatzkästchen des Lebens.

Unter dem Motto „Weitergeben. Schenken. Stiften. Vererben.“ hat das Diakonische Werk im Main-Tauber-Kreis die Ausstellung „Was bleibt.“ vom Dienstag, 6., bis Freitag, 30. November 2018 zu Gast.

Hier finden Sie den gesamten Flyer mit allen Öffnungszeiten und Begleitveranstaltungen.

Der Flyer zur Ausstellung.

Führung zu Schätzen des Lebens

Wertheim. Eine Führung mit dem Thema „Goldene Minuten – Schätze unseres Lebens“ bietet Pfarrerin Dr. Verena Mätzke gemeinsam mit dem Eicheler Frauenkreis am Mittwoch, 14. November 2018 um 19.30 Uhr im Grafschaftsmuseum Wertheim an. Die Konfirmanden der Emmausgemeinde haben Schatzkisten mit Erinnerungen ihrer Großeltern gestaltet. Die Teilnehmenden können diese besichtigen und überlegen, welche Schätze ihnen von den Eltern und Großeltern geblieben sind, und was einem selbst wichtig ist, an die Kinder und Enkel weiterzugeben.

Der Vortrag zählt zum Rahmenprogramm von „Was bleibt.“, der Ausstellung die von Dienstag, 6. bis Sonntag, 18. November 2018, zu den Öffnungszeiten des Museums besucht werden kann und welche auf Initiative des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis zu Gast ist. Die sieben Stationen öffnen Schatzkästchen voller Lebensgeschichten: Jeder Besucher erfährt, welche Erinnerungen verschiedene Menschen bewegen und begeistern, sie inspirieren und berühren. Die Exponate regen an, zu überlegen, was ganz persönlich im Leben wichtig ist und bleiben soll. Damit es weiter wirken kann. Eine Anmeldung ist nicht nötig, der Eintritt ist frei.

Denkwerkstatt christliche Werte und Rechtspopulismus

Boxberg. Eine Denkwerkstatt zu christlichen Werten und Rechtspopulismus bietet die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe gemeinsam mit der evangelischen Erwachsenenbildung Odenwald-Tauber an. Termin ist am Montag, 19. November 2018, ab 18 Uhr in Boxberg-Unterschüpf, im Pfarrhaus der Kulturkirche. Referentin ist Michelle Bogdanov (Diakonie Mannheim). Sie ist Trainerin des Programms „Fit durch interkulturelles Training“. Die Leitung hat Pfarrerin Heike Kuhn. Der Unkostenbeitrag beträgt fünf Euro, um Anmeldung wird gebeten.

Inhaltlich geht es um den persönlichen Umgang, wenn in einer Gruppe rechte Parolen geäußert werden, man aber nicht so recht weiß, wie darauf reagieren. Die Schulung bietet in Form einer Denkwerkstatt Orientierung. Im Horizont eines christlichen Menschenbildes machen Übungen, Informationen und Rollenspiele fit für eine eigenverantwortliche Reaktion. Information und Anmeldung unter Evangelische Erwachsenenbildung Odenwald-Tauber, Telefon: 07930/2233 oder E-Mail info@eeb-od-tauber.de.

Vortrag Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Wertheim. Einen Vortrag zum Thema „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ hält Notar Holger Merklein am Donnerstag, 8. November 2018 im Wertheimer Grafschaftsmuseum um 18.30 Uhr im dortigen Otto-Modersohn-Saal. Eine schnell voranschreitende Erkrankung oder ein Unfall: Auf der Suche nach geeigneten Therapien oder bei anstehenden Operationen werden Angehörige plötzlich mit Fragen konfrontiert, die sie nicht beantworten können. Der Notar erklärt, wie man mit einer Patientenverfügung beziehungsweise Vorsorgevollmacht für diese Fälle vorsorgen kann.

Der Vortrag zählt zum Rahmenprogramm von „Was bleibt.“, der Ausstellung die von Dienstag, 6. bis Sonntag, 18. November 2018, zu den Öffnungszeiten des Museums besucht werden kann und welche auf Initiative des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis zu Gast ist. Die sieben Stationen öffnen Schatzkästchen voller Lebensgeschichten: Jeder Besucher erfährt, welche Erinnerungen verschiedene Menschen bewegen und begeistern, sie inspirieren und berühren. Die Exponate regen an, zu überlegen, was ganz persönlich im Leben wichtig ist und bleiben soll. Damit es weiter wirken kann. Eine Anmeldung ist nicht nötig, der Eintritt ist frei. Nähere Informationen, alle Termine und Veranstaltungen unter www.diakonie-tbb.de

Umgang mit Trauer und Trauma

Schulung der Ökumenischen Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis für den Umgang mit traumatisierten Geflüchteten in Tauberbischofsheim

Tauberbischofsheim. Die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis schult Ehrenamtliche im Umgang mit traumatisierten Geflüchteten am Mittwoch, 10. Oktober 2018, ab 18 Uhr. Die Veranstaltung „Umgang mit Traumafolgen im Kontext ehrenamtlichen Engagements mit geflüchteten Menschen“ findet statt im Evangelischen Gemeindezentrum Tauberbischofsheim, Würzburger Straße 20. Referentin ist Pfarrerin Dr. Dagmar Kreitzscheck vom Zentrum für Seelsorge der evangelischen Landeskirche Baden. Die Studienleiterin gibt Einblicke in die Erkenntnisse der neueren Traumaforschung. Kreitzscheck verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrungen in der Seelsorge mit traumatisierten Menschen im Universitätsklinikum Heidelberg. Sie möchte Ehrenamtliche ermutigen und mit dem Nötigsten ausrüsten, um traumatisierte Geflüchtete zu begleiten. Die Teilnehmenden lernen das Phänomen „Trauma“ kennen und erfahren, wann sie besser Fachleute hinzuziehen sollten. Sie erhalten Unterscheidungshilfen, damit sie nicht erschrecken, sondern sich die Lebensgeschichten anhören und damit rechnen, dass Menschen Traumata auch selbst bewältigen können.
Aufgrund einer begrenzten Teilnehmeranzahl wird um eine Rückmeldung gebeten bis zum 6. Oktober 2018. Ansprechpartner ist Daniel Gehrlein, E-Mail: daniel.gehrlein@diakonie.ekiba.de, Telefon: 07930 990103 oder 0171 9122586.

Ökumenische Fachstelle zur Interkulturellen Woche (Boxberg)

Veranstaltung in Boxberg unter dem Motto „Frauen, Flucht, Konflikte“ – Film und Diskussion

Tauberbischofsheim/Boxberg. Rund um die bundesweit stattfindende Interkulturelle Woche hat die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis einen Themenabend in Boxberg geplant. Sie zeigt den Film „Sonita“ am Dienstag, 2. Oktober 2018 um 18.30 Uhr, im Evang. Gemeindehaus, Jakob Reichert-Straße 22. Die Filmvorführung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter www.oekflue.de.

„Sonita“ ist eine junge Afghanin, die als illegale Migrantin im Iran lebt. Sie träumt von einer Karriere als Rapperin und hofft, sich so der Zwangsheirat zu entziehen. Im Anschluss an die Vorführung stehen Mitarbeiter*innen zur Besprechung und Diskussion zur Verfügung.

Themenabende zur Interkulturellen Woche (Külsheim und Wertheim)

Veranstaltungsreihe der Ökumenischen Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis unter dem Motto „Frauen, Flucht, Konflikte“ in Külsheim und Wertheim – Filme und Diskussion

Tauberbischofsheim/Wertheim/Külsheim. Rund um die bundesweit stattfindende Interkulturelle Woche hat die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis zwei Themenabende geplant. Sie zeigt unter anderem die Filme „Zwischen Welten“ sowie „Iss Zucker und Sprich süß“ am Mittwoch, 26. September 2018 um 19 Uhr, im alten Rathaus in Külsheim. Am darauffolgenden Donnerstag, 27. September 2018 ab 18.30 Uhr, präsentiert die Fachstelle den Film „Sonita“ im Wertheimer Soundcafé. Die Filmvorführungen sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter www.oekflue.de.

In „Zwischen Welten“ erzählen sieben in Deutschland lebende Frauen ihre Geschichten. Sie berichten über den Spagat zwischen der Kultur ihrer Familien und der neuen Heimat. In „Iss Zucker und Sprich süß“ geht es um junge Frauen aus Immigrantenfamilien, die beim Thema Hochzeit zwischen den Traditionen der alten und der neuen Heimat stehen.

Bei den Filmabenden stehen jeweils im Anschluss Mitarbeiter*innen zur Besprechung und Diskussion zur Verfügung.

Wertheimer Tafel-Mitarbeiter und Förderverein werben um Spenden-Einkauf

Darf es eines mehr sein? – Wertheimer Tafel-Mitarbeiter und Förderverein werben um Spenden-Einkauf bei Aldi, Rewe, E-Center, Edeka und Kaufland

 

Wertheim/Kreuzwertheim/Faulbach. Am kommenden Samstag, 15. September 2018, findet von 9 bis 13 Uhr vor einigen Supermärkten in Wertheim, Kreuzwertheim und Faulbach die Aktion „Kauf eins mehr“ statt. Mitarbeitende der Wertheimer Tafel des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis und des Fördervereins bitten Kunden darum, beim Samstagseinkauf etwas mehr in den Einkaufswagen zu packen – und es zugunsten der lokalen Tafelarbeit anschließend zu spenden. Besonders fehlen in der Tafel lange haltbare Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Öl, Konserven, Zucker, Mehl und Milch sowie Körperpflegeprodukte. Die ehrenamtlichen Spendenwerber stehen an folgenden Standorten: vor dem E-Center und Lidl in Bestenheid, Aldi und Rewe auf dem Reinhardshof, Aldi und Rewe in Kreuzwertheim sowie vor dem Edeka in Faulbach.

Schutz erzeugt Heimatgefühl

Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe zeigt Ausstellung „Schau mich an – Gesicht einer Flucht!“ in Wertheim – Bürgermeister Stein lobt Engagement für Flüchtlinge – Abschlussgottesdienst am Sonntag, 29. Juli, 10.30 Uhr

 

Gesicht einer Flucht: Die Gäste der Ausstellungseröffnung
beim Betrachten des Schicksals einer Heimatvertriebenen
aus Oberschlesien Von links: Elvira Leskowitsch, Alex
Schuck (Ökumenische Fachstelle), Walter Hörnig (Willkommen
in Wertheim) sowie Wertheims Bürgermeister Wolfgang Stein.
Foto: Diakonisches Werk

Wertheim/Tauberbischofsheim. Noch bis kommenden Sonntag, 29. Juli, ist die Ausstellung „Schau mich an – Gesicht einer Flucht“ in Wertheim zu sehen. Auf 20 so genannten Roll-Ups sind jeweils ein „Gesicht der Flucht“ samt der zugehörigen Lebensgeschichte abgebildet. Initiiert wurde sie in Haltern am See, in den Main-Tauber-Kreis holte sie die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe. Bei der Ausstellungseröffnung am Montag, 24. Juli 2018 lobte Wertheims Bürgermeister Wolfgang Stein, dass gerade Wertheim Ja sage zu Flüchtlingen, was sich an vielerlei Engagement zeige seit Eintreffen der ersten Busse auf dem Wartberg im Jahr 2015. Elvira Leskowitsch, Flüchtlingsbeauftragte des Evangelischen Kirchenbezirks, zitierte aus einigen der Exponate. Unter anderem steht dort zu lesen, wie wichtig es für Menschen ist, dass Mitmenschen einem „Schutz, Sicherheit und Chancen gegeben haben“. Dadurch enstehe Heimat, so Leskowitsch.

Zum Abschluss der Ausstellung findet am kommenden Sonntag, 29. Juli 2018, 10.30 Uhr, ein Gottesdienst statt.

 

Laufen für Menschlichkeit

Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe zeigt Flagge beim Igersheimer Firmenlauf – Banner der Solidarität erinnert an mehr Menschlichkeit in Asylfragen – Diakonie-Präsident Lilie: „unsäglicher Tabubruch“ von Horst Seehofer

Laufen für mehr Menschlichkeit bei Asylfragen: Für die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis sind drei Läufer*innen gestartet.
Von links: Alex Schuck (Diakonisches Werk), Meike Kulike (Caritasverband), Ragna Zehender (Diakonisches Werk). Foto: Diakonisches Werk.

Tauberbischofsheim/Igersheim. Beim Firmenlauf am Donnerstag, 12. Juli 2018 in Igersheim ist eine Startergruppe besonders ins Auge gestochen: das Team der Ökumenischen Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis zeigte Flagge gegen die Neuausrichtung in der Asylpolitik und die verbalen Entgleisungen von Bundesinnenminister Horst Seehofer. „Man muss nicht einmal besonders politisch interessiert sein, sondern nur ein anständiger Mensch, damit einem diese unmöglichen Aussagen und sein Verhalten sauer aufstoßen“, bedauerte Sozialpädagoge und Läufer Alex Schuck (Diakonisches Werk im Main-Tauber-Kreis). „Da stellt sich die Frage mit dem Umgang von Grundwerten einer demokratischen Gesellschaft, wenn die gesamte Diskussion in der Asylpolitik nur von Zahlen, Statistiken und der Angst vor rechtspopulistischen Meinungsträgern gesteuert wird.“ Mit einem überdimensionalen Banner auf dem Hashtags wie „Menschlichkeit“, „Solidarität“, „Nächstenliebe“ oder „Zivilcourage“ zu lesen waren, erinnerte das Team die Besucher an unantastbare Grundwerte.
Auch Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, kritisiert die Äußerung von Bundesinnenminister Horst Seehofer, bei der er seinen 69. Geburtstag mit der Zahl von Abschiebungen an diesem Tag in Zusammenhang bringt. „Seehofer begeht einen unsäglichen Tabubruch. Diese Äußerung ist der Sprache eines deutschen Innenministers unwürdig“, sagt der Diakoniepräsident.