Umgang mit Trauer und Trauma

Schulung der Ökumenischen Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis für den Umgang mit traumatisierten Geflüchteten in Tauberbischofsheim

Tauberbischofsheim. Die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis schult Ehrenamtliche im Umgang mit traumatisierten Geflüchteten am Mittwoch, 10. Oktober 2018, ab 18 Uhr. Die Veranstaltung „Umgang mit Traumafolgen im Kontext ehrenamtlichen Engagements mit geflüchteten Menschen“ findet statt im Evangelischen Gemeindezentrum Tauberbischofsheim, Würzburger Straße 20. Referentin ist Pfarrerin Dr. Dagmar Kreitzscheck vom Zentrum für Seelsorge der evangelischen Landeskirche Baden. Die Studienleiterin gibt Einblicke in die Erkenntnisse der neueren Traumaforschung. Kreitzscheck verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrungen in der Seelsorge mit traumatisierten Menschen im Universitätsklinikum Heidelberg. Sie möchte Ehrenamtliche ermutigen und mit dem Nötigsten ausrüsten, um traumatisierte Geflüchtete zu begleiten. Die Teilnehmenden lernen das Phänomen „Trauma“ kennen und erfahren, wann sie besser Fachleute hinzuziehen sollten. Sie erhalten Unterscheidungshilfen, damit sie nicht erschrecken, sondern sich die Lebensgeschichten anhören und damit rechnen, dass Menschen Traumata auch selbst bewältigen können.
Aufgrund einer begrenzten Teilnehmeranzahl wird um eine Rückmeldung gebeten bis zum 6. Oktober 2018. Ansprechpartner ist Daniel Gehrlein, E-Mail: daniel.gehrlein@diakonie.ekiba.de, Telefon: 07930 990103 oder 0171 9122586.

Ökumenische Fachstelle zur Interkulturellen Woche (Boxberg)

Veranstaltung in Boxberg unter dem Motto „Frauen, Flucht, Konflikte“ – Film und Diskussion

Tauberbischofsheim/Boxberg. Rund um die bundesweit stattfindende Interkulturelle Woche hat die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis einen Themenabend in Boxberg geplant. Sie zeigt den Film „Sonita“ am Dienstag, 2. Oktober 2018 um 18.30 Uhr, im Evang. Gemeindehaus, Jakob Reichert-Straße 22. Die Filmvorführung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter www.oekflue.de.

„Sonita“ ist eine junge Afghanin, die als illegale Migrantin im Iran lebt. Sie träumt von einer Karriere als Rapperin und hofft, sich so der Zwangsheirat zu entziehen. Im Anschluss an die Vorführung stehen Mitarbeiter*innen zur Besprechung und Diskussion zur Verfügung.

Themenabende zur Interkulturellen Woche (Külsheim und Wertheim)

Veranstaltungsreihe der Ökumenischen Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis unter dem Motto „Frauen, Flucht, Konflikte“ in Külsheim und Wertheim – Filme und Diskussion

Tauberbischofsheim/Wertheim/Külsheim. Rund um die bundesweit stattfindende Interkulturelle Woche hat die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis zwei Themenabende geplant. Sie zeigt unter anderem die Filme „Zwischen Welten“ sowie „Iss Zucker und Sprich süß“ am Mittwoch, 26. September 2018 um 19 Uhr, im alten Rathaus in Külsheim. Am darauffolgenden Donnerstag, 27. September 2018 ab 18.30 Uhr, präsentiert die Fachstelle den Film „Sonita“ im Wertheimer Soundcafé. Die Filmvorführungen sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter www.oekflue.de.

In „Zwischen Welten“ erzählen sieben in Deutschland lebende Frauen ihre Geschichten. Sie berichten über den Spagat zwischen der Kultur ihrer Familien und der neuen Heimat. In „Iss Zucker und Sprich süß“ geht es um junge Frauen aus Immigrantenfamilien, die beim Thema Hochzeit zwischen den Traditionen der alten und der neuen Heimat stehen.

Bei den Filmabenden stehen jeweils im Anschluss Mitarbeiter*innen zur Besprechung und Diskussion zur Verfügung.

Wertheimer Tafel-Mitarbeiter und Förderverein werben um Spenden-Einkauf

Darf es eines mehr sein? – Wertheimer Tafel-Mitarbeiter und Förderverein werben um Spenden-Einkauf bei Aldi, Rewe, E-Center, Edeka und Kaufland

 

Wertheim/Kreuzwertheim/Faulbach. Am kommenden Samstag, 15. September 2018, findet von 9 bis 13 Uhr vor einigen Supermärkten in Wertheim, Kreuzwertheim und Faulbach die Aktion „Kauf eins mehr“ statt. Mitarbeitende der Wertheimer Tafel des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis und des Fördervereins bitten Kunden darum, beim Samstagseinkauf etwas mehr in den Einkaufswagen zu packen – und es zugunsten der lokalen Tafelarbeit anschließend zu spenden. Besonders fehlen in der Tafel lange haltbare Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Öl, Konserven, Zucker, Mehl und Milch sowie Körperpflegeprodukte. Die ehrenamtlichen Spendenwerber stehen an folgenden Standorten: vor dem E-Center und Lidl in Bestenheid, Aldi und Rewe auf dem Reinhardshof, Aldi und Rewe in Kreuzwertheim sowie vor dem Edeka in Faulbach.

Reinigungskraft gesucht


Das Diakonische Werk im Main-Tauber-Kreis und der Kirchenbezirk Weikersheim suchen für ihre beiden Beratungsstellen im Dietrich-Bonhoeffer-Haus Bad Mergentheim, Härterichstraße 18
zum 1. Oktober 2018 eine

Reinigungskraft

für die Reinigung und Pflege der Büro- und Arbeitsräume sowie des Treppenhauses.
Die wöchentliche Arbeitszeit liegt bei ca. 8,5 Stunden. Die Reinigung kann in der Regel vor 9 Uhr und nach 18 Uhr durchgeführt werden.
Wir erwarten Verantwortungsbewusstsein, Eigenständigkeit und Flexibilität. Die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche setzen wir voraus.
Die Anstellung erfolgt jeweils bei beiden Einrichtungen.
Schwerbehinderte Bewerber/-innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Bewerbungsschluss: 10. September
Weitere Informationen erhalten sie über die Sekretariate der beiden Beratungsstellen Tel. 07931/51388 oder 8069.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte an: Diakonisches Werk im Main-Tauber-Kreis, Härterichstraße 18, 97980 Bad Mergentheim

Schutz erzeugt Heimatgefühl

Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe zeigt Ausstellung „Schau mich an – Gesicht einer Flucht!“ in Wertheim – Bürgermeister Stein lobt Engagement für Flüchtlinge – Abschlussgottesdienst am Sonntag, 29. Juli, 10.30 Uhr

 

Gesicht einer Flucht: Die Gäste der Ausstellungseröffnung
beim Betrachten des Schicksals einer Heimatvertriebenen
aus Oberschlesien Von links: Elvira Leskowitsch, Alex
Schuck (Ökumenische Fachstelle), Walter Hörnig (Willkommen
in Wertheim) sowie Wertheims Bürgermeister Wolfgang Stein.
Foto: Diakonisches Werk

Wertheim/Tauberbischofsheim. Noch bis kommenden Sonntag, 29. Juli, ist die Ausstellung „Schau mich an – Gesicht einer Flucht“ in Wertheim zu sehen. Auf 20 so genannten Roll-Ups sind jeweils ein „Gesicht der Flucht“ samt der zugehörigen Lebensgeschichte abgebildet. Initiiert wurde sie in Haltern am See, in den Main-Tauber-Kreis holte sie die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe. Bei der Ausstellungseröffnung am Montag, 24. Juli 2018 lobte Wertheims Bürgermeister Wolfgang Stein, dass gerade Wertheim Ja sage zu Flüchtlingen, was sich an vielerlei Engagement zeige seit Eintreffen der ersten Busse auf dem Wartberg im Jahr 2015. Elvira Leskowitsch, Flüchtlingsbeauftragte des Evangelischen Kirchenbezirks, zitierte aus einigen der Exponate. Unter anderem steht dort zu lesen, wie wichtig es für Menschen ist, dass Mitmenschen einem „Schutz, Sicherheit und Chancen gegeben haben“. Dadurch enstehe Heimat, so Leskowitsch.

Zum Abschluss der Ausstellung findet am kommenden Sonntag, 29. Juli 2018, 10.30 Uhr, ein Gottesdienst statt.

 

Laufen für Menschlichkeit

Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe zeigt Flagge beim Igersheimer Firmenlauf – Banner der Solidarität erinnert an mehr Menschlichkeit in Asylfragen – Diakonie-Präsident Lilie: „unsäglicher Tabubruch“ von Horst Seehofer

Laufen für mehr Menschlichkeit bei Asylfragen: Für die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis sind drei Läufer*innen gestartet.
Von links: Alex Schuck (Diakonisches Werk), Meike Kulike (Caritasverband), Ragna Zehender (Diakonisches Werk). Foto: Diakonisches Werk.

Tauberbischofsheim/Igersheim. Beim Firmenlauf am Donnerstag, 12. Juli 2018 in Igersheim ist eine Startergruppe besonders ins Auge gestochen: das Team der Ökumenischen Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis zeigte Flagge gegen die Neuausrichtung in der Asylpolitik und die verbalen Entgleisungen von Bundesinnenminister Horst Seehofer. „Man muss nicht einmal besonders politisch interessiert sein, sondern nur ein anständiger Mensch, damit einem diese unmöglichen Aussagen und sein Verhalten sauer aufstoßen“, bedauerte Sozialpädagoge und Läufer Alex Schuck (Diakonisches Werk im Main-Tauber-Kreis). „Da stellt sich die Frage mit dem Umgang von Grundwerten einer demokratischen Gesellschaft, wenn die gesamte Diskussion in der Asylpolitik nur von Zahlen, Statistiken und der Angst vor rechtspopulistischen Meinungsträgern gesteuert wird.“ Mit einem überdimensionalen Banner auf dem Hashtags wie „Menschlichkeit“, „Solidarität“, „Nächstenliebe“ oder „Zivilcourage“ zu lesen waren, erinnerte das Team die Besucher an unantastbare Grundwerte.
Auch Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, kritisiert die Äußerung von Bundesinnenminister Horst Seehofer, bei der er seinen 69. Geburtstag mit der Zahl von Abschiebungen an diesem Tag in Zusammenhang bringt. „Seehofer begeht einen unsäglichen Tabubruch. Diese Äußerung ist der Sprache eines deutschen Innenministers unwürdig“, sagt der Diakoniepräsident.

Ausstellung eröffnet

„Schau mich an!  Gesicht einer Flucht“ in Boxberg eröffnet – Gesucht: Gesichter für eigene Ausstellung im Main-Tauber-Kreis

„Schau mich an! – Gesicht einer Flucht. Die Ausstellung ist noch bis 14. Juli in der Kulturkirche Unterschüpf zu sehen.

Boxberg. Seit Sonntag, 8. Juli 2018, ist die Ausstellung „ Schau mich an! – Gesicht einer Flucht“ der Ökumenischen Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis mit und in der Kulturkirche Unterschüpf eröffnet und kann besichtigt werden. Die Ausstellung verbindet deutsche und ausländische Fluchtgeschichten und zeigt, dass sie alle etwas gemeinsam haben.
Im Eröffnungsgottesdienst erzählte Mario Miceli, Flüchtlingsdiakon des Kirchenbezirks Adelsheim-Boxberg, eine Weihnachtsgeschichte mitten im Sommer. Eine Geschichte, die das Thema Flucht und Migration in sich trägt, in der Jesus Flüchtling und Migrantenkind geworden ist. Doch was ist die große Botschaft dieser Geschichte? „Fürchtet euch nicht. Habt keine Angst. Ich bin bei euch.“ So banal diese Worte zunächst klängen, so schön und Mut machend seien sie, betonte der Diakon. Dieses Motto Gottes für die Menschen sei eine Überschrift über alles was Gott mit den Menschen und für die Menschen will.
„Im Vertrauen darauf, dass man ihnen zuhört, berichten die dargestellten Menschen über ihre Erfahrungen auf der Flucht und in der neuen ‚Heimat‘. Mutig und offen schildern sie wer sie sind, warum sie fliehen mussten. Sie formulieren aber auch ihre Träume und Hoffnungen für die Zukunft. Diese Menschen tragen ihre Geschichten nicht vor sich her. Sie zeigen ihre Gesichter, was den anonymen Begriff ‚die Flüchtlinge‘ schwinden lässt und nahbarer macht.“, berichtet Daniel Gehrlein, Mitarbeiter des Diakonischen Werkes im Main-Tauber-Kreis und Mitinitiator der Ausstellung im Landkreis.
Gezeigt wird die Ausstellung noch bis 14. Juli 2018 in Kooperation mit und in der Kulturkirche in Unterschüpf, Tottenheimer Staße 13, 97944 Boxberg-Unterschüpf. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag: 18 bis 20 Uhr, Samstag: 9 bis 12 sowie 15 bis 17 Uhr. Besondere Begehungen und Führungen sind nach Vereinbarung möglich. Kontakt über das Ev. Pfarramt Unterschüpf, Telefon: 07930 367 oder Daniel Gehrlein, Telefon: 0171 9122586, E-Mail: daniel.gehrlein@diakonie.ekiba.de

Ausstellung: Schau mich an! Gesicht einer Flucht

„Schau mich an! – Gesicht einer Flucht“ in Boxberg, Creglingen und Wertheim – Eröffnung Kulturkirche Unterschüpf am 8. Juli – Casting: Gesichter für eigene Ausstellung gesucht

 

Boxberg/Creglingen/Wertheim. Rennen, laufen, hetzen über Tage, Wochen und Monate – um das reine Überleben. Der Asylkreis Haltern am See hat unter dem Titel „Schau mich an! – Gesicht einer Flucht“ eine Ausstellung konzipiert, die auf Initiative der Ökumenischen Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis vom 8. bis 29. Juli 2018 in Boxberg, Creglingen sowie Wertheim zu sehen sein wird. Am 8. Juli findet um 10 Uhr ein Gottesdienst zur Ausstellungseröffnung in der Kulturkirche Unterschüpf mit anschließendem Empfang statt. Enden wird die Ausstellungsreihe am 29. Juli 2018 mit einem Abschlussgottesdienst um 10 Uhr in der Wertheimer Stiftskirche. Die Ausstellung zeigt 19 Schicksale, die berühren, die die Augen für das Trauma von Krieg, Terror und Flucht öffnen und zeigen: „Schau, ein Mensch.“

 

Weltweit fliehen mehr als 60 Millionen Menschen vor Not, Krieg und Terror, die Hälfte davon sind Kinder. Irgendwo wird ihre Flucht vorerst ein Ende finden. Vielleicht in unserer Stadt, in unserer Nachbarschaft? Wie schauen wir Geflüchtete an, wenn wir Ihnen begegnen? Häufig heißt es in den Medien oder in Gesprächen „DIE“ Flüchtlinge; fremd, anonym und negativ. Die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis lädt deshalb ein, genauer hinzusehen.

In der Ausstellung zeigen Asylsuchende offen und mutig ihre Gesichter. Sie erzählen, wer sie sind und was sie aus ihrer Heimat vertrieben hat. Und schließlich: Wie erleben sie ihre Ankunft in Deutschland? Auch viele Deutsche erlebten im Zweiten Weltkrieg oder in der DDR Flucht und Vertreibung. Frauen und Männer berichten wie es damals war, wie sich diese Erlebnisse auf ihr Leben auswirkten und lenken somit den Blick auf unsere eigene deutsche Geschichte.

 

Eckdaten:

Gezeigt wird die Ausstellung vom

 

  • bis 14. Juli 2018 in Kooperation mit und in der Kulturkirche in Unterschüpf, Tottenheimer Staße 13, 97944 Boxberg-Unterschüpf

 

Öffnungszeiten:

Sonntag: 10 bis 12 sowie 14 bis 18 Uhr, Montag bis Freitag: 18 bis 20 Uhr, Samstag: 9 bis 12 sowie 15 bis 17 Uhr

Besondere Begehungen und Führungen sind nach Vereinbarung möglich. Kontakt über das Ev. Pfarramt Unterschüpf, Telefon: 07930 367 oder Daniel Gehrlein, Telefon: 0171 9122586, E-Mail: daniel.gehrlein@diakonie.ekiba.de

 

  • bis 20. Juli 2018 in den Räumen der Jugendhilfe Creglingen, Riemenschneiderbrücke 6, 97993 Creglingen

 

Öffnungszeiten:

Montag: 13 bis 17 Uhr, Dienstag bis Donnerstag: 9 bis 17 Uhr, Freitag: 9 bis 12 Uhr

 

Termine für Gruppen und Führungen sind nach Vereinbarung möglich. Kontakt über Ragna Zehender, E-Mail: ragna.zehender@diakonie.ekiba.de

 

  • bis 29. Juli 2018 in der Stiftskirche in Wertheim, Schulgasse 3, 97877 Wertheim

 

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 8 bis 18 Uhr

Besondere Begehungen und Führungen sind nach Vereinbarung möglich bei Alex Schuck,Telefon: 01573 1300686, E-Mail: alex.schuck@diakonie.ekiba.de sowie Elvira Leskowitsch, Telefon: 0176 61153429, E-Mail: leskowitsch.elvira@kirchenbezirk-wertheim.de

 

 

Zusätzliche Information und Aufruf:

 

Um Fluchterlebnisse und -schicksale im Main-Tauber-Kreis sichtbarer und greifbar zu machen, plant die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis eine eigene Ausstellung. Hierzu gewannen die Mitarbeiter*innen der Fachstelle den Fotografen Gerald Holzer, der diese Idee unterstützen möchte. Gesucht werden nun Frauen und Männer, die sich bereiterklären, als Fotomodelle mitzuwirken.

Haben Sie eigene Erfahrungen hinsichtlich Flucht und Vertreibung, die Sie teilen möchten, mit der sie das Stimmungsbild in der Öffentlichkeit gerne positiv beeinflussen wollen? Ob Sie von Erlebnissen aus der Zeit des Nationalsozialismus, der DDR oder aktuelle Fluchtgeschichten erzählen möchten – die Ökumenische Fachstelle freut sich, Sie kennenzulernen.  Jede Person hat eine Geschichte!

Termine hierfür sind:

  • Juli 2018 von 18.30 bis 20.30 Uhr in der Kulturkirche in Unterschüpf
  • Juli 2018 von 18.30 bis 20.30 Uhr in der Jugendhilfe Creglingen
  • Juli 2018 von 18.30 bis 20.30 Uhr in der Stiftskirche Wertheim

 

Nähere Informationen sowie die Exponate der Ausstellung (auch zum Download) unter www.gesicht-einer-flucht.de

Kompaktkurs: Mein Baby und ich

Kompaktkurs Säuglingspflege im Familienzentrum Wartberg-Reinhardshof – Familienhebamme informiert über Fragen rund um Neugeborene

Wertheim. Einen zweiteiligen Kurs in Babypflege bietet das Diakonische Werk im Main-Tauber-Kreis an den beiden Dienstagen, 9. Juni, von 9 bis 12 Uhr sowie am 19. Juni 2018 von 9.30 bis 12 Uhr, an. Veranstaltungsort ist das Familienzentrum Wartberg-Reinhardshof am Frankenplatz 23 in 97877 Wertheim. Interessierte Neu-Eltern üben, wie sie ihr Neugeborenes richtig baden, halten oder wickeln. Die erfahrene Hebamme Christine Göhring beantwortet zudem alle Fragen rund um die Entwicklung im ersten Lebensjahr, die Versorgung und altersgemäße Ernährung des Nachwuchses. Zudem gibt sie Tipps, wie man das weinende Baby beruhigt oder beschäftigt.
Junge Mütter und Väter sollten ihre Babies mitbringen. Die Kursgebühr beträgt einmalig 10 Euro. Anmeldungen sind möglich bis zum 8. Juni 2016 beim Diakonischen Werk, Christine Göhring, Telefon: 0157 87019705 oder Elke Hauenstein, Telefon: 09342 92750, E-Mail: christine.goehring@diakonie.ekiba.de oder elke.hauenstein@diakonie.ekiba.de