Familienzentrum vor Wiederöffnung

Boxberger Einrichtung nimmt Betrieb vorsichtig wieder auf

Boxberg. Das Familiennetzwerk Boxberg freut sich, ab kommender Woche wieder Besucher*innen in seinen Räumen am Seebuckel 20 begrüßen zu können. Folgende Sprechzeiten finden unter Einhaltung der Hygienestandards ab Montag, 8. Juni 2020 regelmäßig statt:

Die Allgemeine Sozialberatung ist jeden Dienstag von 9 bis 13 Uhr möglich. Die Ökumenische Fachstelle für Flucht und Migration steht montags von 16 bis 17.30 Uhr sowie freitags von 11 bis 12.30 Uhr zur Verfügung. Jeweils montags von 14.30 bis 16 Uhr sowie jeden Freitag von 9.30 bis 11 Uhr ist Sprechzeit von Daniel Gehrlein, Koordinator des Familiennetzwerks Boxberg. Nach voriger Vereinbarung sind auch andere Sprechzeiten möglich. Auch Beratungen mit Kooperationspartner*innen können nach Vereinbarung wieder vor Ort stattfinden. Die Kontaktdaten der Kooperationspartner*innen sind den aktuellen Aushängen vor Ort sowie den Plänen auf der Seite des Familiennetzwerk Boxberg auf der Internetpräsenz der Stadt Boxberg (www.boxberg.de) zu entnehmen. Beratungen per Telefon, E-Mail oder Onlineberatung sind weiterhin möglich. „Zusammen mit der evangelischen Kindertagesstätte ‚Schatzkiste‘ loten wir momentan Möglichkeiten aus, die Familien in ihrem Umfeld zu Hause zu unterstützen und den Kontakt aufrechtzuerhalten“, sagt Gehrlein. Angedacht seien unter anderem virtuelle Schnitzeljagden, Ausleihtaschen mit Beschäftigungsmaterial, offene Treffpunkte und Spieltreffs im Online-Raum, Onlineangebote des Landesprogramms STÄRKE oder thematische Onlinekonferenzen für Eltern. Bereits geplante Veranstaltungen werden auch weiterhin nicht stattfinden können. Sobald sich die gesetzlichen Vorgaben und Bestimmungen ändern und eine schrittweise Öffnung zulassen, werde man daran arbeiten, dies unter Einhaltung der gesetzlichen Hygienebestimmungen zu ermöglichen, so Gehrlein.

Zurück zur Normalität in der Wertheimer Tafel

Tafel Wertheim öffnet an drei Tagen – Nach Pfingsten Umstellung von Not- auf Normalbetrieb

 

Das Bild zeigt Mitarbeitende der Tafel Wertheim des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis bei der Vorsortierung der Waren am ersten Öffnungstag nach der Zwangspause.

Wertheim. Nach der erfolgreichen Wiedereröffnung im Notbetrieb kehrt bei der Tafel Wertheim noch ein Schritt mehr Normalität ein. Ab der kommenden Woche wird die Einrichtung in Trägerschaft des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis ihren Betrieb wieder auf die gewohnten Geschäftszeiten umstellen. Der Einkauf in der Dr.-Hübsch-Straße 5-7 wird ab Mittwoch, 3. Juni 2020 wieder an drei Tagen in der Woche möglich sein. Die Öffnungstage sind dann montags, mittwochs und freitags jeweils von 10 bis 12 Uhr. Die seit der Corona-Krise geltenden Abstands- und Hygieneregelungen gelten weiterhin. Die Schließung und der anschließende Notbetrieb waren nötig geworden, da zum einen die Lebensmittelspenden aus den Märkten rückläufig waren, vor allem aber, weil die ehrenamtlichen Mitarbeiter zu einem Großteil altersmäßig der Covid-19-Risikogruppe angehören. Dank einiger neuer Ehrenamtlicher sowie verstärkten Sicherheitsmaßnahmen kann nun der reguläre Betrieb wieder aufgenommen werden.

 

Beratung geht online

Diakonie Baden mit innovativem Angebot für Geflüchtete und Zugewanderte

Tauberbischofsheim. Das Diakonische Werk Baden erweitert seine Beratungsarbeit auf digitaler Ebene. Ziel ist es, hilfsbedürftige Menschen noch besser und unkompliziert unterstützen zu können. Die neuen Tools zur Online-Beratung sind vielseitig einsetzbar. Zielgruppen können von Beraterinnen und Beratern noch direkter erreicht werden.

 

Neu am Start ist jetzt ein Online-Beratungstool für zugewanderte Menschen und Geflüchtete. Es soll den Betroffenen den Weg in die Beratungsstellen ersparen und die Kommunikation mit den Beraterinnen und Beratern beschleunigen.

 

„Die Corona-Pandemie“ hat uns vor eine Ausnahmesituation gestellt, auf die wir reagieren mussten“, sagt Jürgen Blechinger, verantwortlich für den Bereich Migration beim Diakonischen Werk Baden. Beratungsstellen mussten erreichbar bleiben – auch ohne persönlichen Kontakt. Gleichzeitig ist schnelle, sichere und zuverlässige Kommunikation zwischen Beratungsstellen, Betroffenen, ehrenamtlichen Unterstützern und Dolmetschern von entscheidender Bedeutung. Das können wir nun mit der Onlineberatung sicherstellen. Die geschützte Onlineberatung ist ein zusätzliches Angebot. Durch sie lässt sich hochwertige Beratungsarbeit noch effektiver gestalten. „Um qualifiziert beraten zu können, müssen unsere Beraterinnen und Berater sehr schnell die Dokumente der Betroffenen einsehen und mit ihnen besprechen können. Mit unserem neuen Onlineberatungssystem sind auch im digitalen Zeitalter Beratungsgeheimnis und Schweigepflicht bestens gewährleistet“, so Blechinger.

Die Corona bedingten Kontaktbeschränkungen prägen seit Anfang März den Arbeitsalltag der Ökumenischen Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis. Sie erschweren Menschen den Zugang zu sozialen Diensten, die nach Deutschland kommen wollen. Sprecher Alex Schuck, Mitarbeiter des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis, freut sich deshalb über das neue Angebot: „Das Onlineangebot gibt den Menschen gerade in schwierigen Zeiten eine Möglichkeit, auch weiterhin Hilfeangebote in Anspruch zu nehmen und nicht mit ihren Sorgen alleine zu bleiben.“ Über den Button „Onlineberatung für Zuwanderer*innen, Migrant*innen und Geflüchtete“ können die Hilfesuchenden ihre Fragen stellen und ihre Sorgen teilen. „Die Integrationsarbeit muss auch in Corona-Zeiten weitergehen“, betont Schuck. „Gerade in der jetzigen Zeit müssen wir zusammenhalten und dürfen Menschen in schwierigen Lebenssituationen nicht vergessen. Für sie müssen die Beratungs- und Unterstützungsangebote der Fachstelle erreichbar bleiben.“

Vorlage für das neue Beratungssystem war die Onlinehilfe der Schwangerenkonfliktberatungsstellen der Diakonie in Baden. Bereits im Mai 2019 war diese eingeführt worden. Gerade unter den Corona bedingten Einschränkungen hatte man hier sehr gute Erfahrungen mit den Online-Angeboten gemacht.

Kleiderladen wieder geöffnet

„Anziehend“ mit Sonderöffnungszeiten

Bad Mergentheim. Ab Montag, dem 18. Mai 2020 eröffnen wir in Bad Mergentheim wieder unseren Kleiderladen „Anziehend“ in der Münzgasse 13. Die Öffnungszeiten  und -tage sind reduziert und vorerst auf folgende Tage beschränkt.

Montag 10 bis 12.30 Uhr

Dienstag 14.30 bis 16.30 Uhr

Samstag 10 bis 12.30 Uhr

Weitere Öffnungszeiten werden folgen.

 

Vorerst können aufgrund von Überfüllung des Kleiderlagers keine Kleiderspenden abgegeben werden. Die Kund*innen werden gebeten, mögliche Gaben noch zu hause aufzubewahren! Erst wenn die Lager leer sind, kann das Team wieder unbegrenzt Kleider entgegennehmen.

Aus hygienischen Gründen wird zukünftig auch der Verkauf und die Kleiderannahme getrennt stattfinden. Das Team des Kleiderladens rät Kund*innen unbedingt, gekaufte Kleidungsstücke aus hygienischen Gründen vor dem Tragen zu waschen.

Für Personal sowie alle Kund*innen gelten die Abstands- und Hygieneregelungen. Daher trägt das Personal Handschuhe und Mundschutz und wäscht sich regelmäßig die Hände. Es dürfen sich maximal vier Kund*innen gleichzeitig im Laden aufhalten, die auch nur einzeln eintreten dürfen. Begleitpersonen könnten in der Nähe des Ladens warten. Markierungspfeile helfen bei der Orientierung und Abstandswahrung. Der Laden darf nur mit einer Mund-Nasen-Maske betreten werden, die ggf. vom Verkaufspersonal gestellt werden können. Im Falle von Warteschlagen am Eingang muss die Einkaufszeit leider auf 15 Minuten/Kund*in beschränkt werden.

Bei weiterem Informationsbedarf und Nachfragen hilft Leiterin Barbara Veeh gerne weiter, Telefon: 07931 481698-0.

Direkt zur Onlineberatung

Tafeln in Lauda und Bad Mergentheim öffnen im Notbetrieb

Nach Umbauten nehmen die Tafelläden den Betrieb wieder auf – Je ein Öffnungstag pro Woche – Spenden werden erbeten

 

Das Bild zeigt Mitarbeitende der Tafel Wertheim des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis bei der Vorsortierung der Waren am ersten Öffnungstag nach der Zwangspause.

Lauda-Königshofen/Bad Mergentheim. Nach der erfolgreichen Tafel-Wiedereröffnung in Wertheim nehmen in der kommenden Woche auch die anderen beiden Läden in Trägerschaft des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis ihren Betrieb wieder auf: Ab Montag, 20. April, heißt die Tafel Lauda-Königshofen, Josef-Schmitt-Straße 42a, von 13 bis 16 Uhr ihre Kund*innen wieder willkommen. Der Bad Mergentheimer Tafelladen in der Krummen Gasse 20 öffnet erstmals am Freitag, 24. April, von 13 Uhr bis 16 Uhr nach der Zwangspause wieder.

Die Schließungen Mitte März waren nötig geworden, da zum einen die Lebensmittelspenden aus den Märkten rückläufig waren, vor allem aber, weil die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen zu einem Großteil altersmäßig der Covid-19-Risikogruppe angehören.

 

Vorkehrungen getroffen

 

Die nun anstehende Öffnung wird daher anders ablaufen als bislang üblich. Erfahrene Ehrenamtliche sind für die Abholung und Sortierung der Waren entsprechend der gesetzlichen Lebensmittelrichtlinien eingesetzt, neue Freiwillige helfen in der Ausgabe. Zur Wahrung der Abstands- und Hygieneregelungen wurden diverse Vorkehrungen getroffen, beispielsweise gibt es ab sofort Plexiglasscheiben im Kassenbereich. „Nur dank einer Unterstützung durch die Kommunen und einer überwältigenden Hilfsbereitschaft wird dies möglich“, sagt Volker Herm, Fachbereichsleiter Tafeln beim Diakonischen Werk im Main-Tauber-Kreis.

 

Geändertes Verfahren

 

Auch die Regeln für die Tafelkund*innen ändern sich mit Beginn des Notbetriebs: Es gibt nicht wie sonst üblich ein Losverfahren zur Regelung des Zutritts. Daher ist es nicht unbedingt nötig, gleich um 13 Uhr vor Ort zu sein. „Die Regale sind gut gefüllt, es sind ausreichend Waren vorhanden“, beruhigt Herm. Es dürfen maximal vier Personen im Laden sein, daher bittet er darum, dass nur eine Person je Haushalt zum Einkaufen geht; Kinder sollten besser zu Hause bleiben. Vor dem Betreten werden Masken und Handschuhe ausgegeben, die getragen werden müssen. Im Außenbereich wird die Abstandsauflage durch Ordnungsdienste überwacht, die die Stadtverwaltungen Lauda-Königshofen und Bad Mergentheim bereitstellen.

 

Spenden erbeten

 

Einen wesentlichen Beitrag leisten dankenswerter Weise die bewährten Partner*innen wie Supermärkte oder Bäckereien, dennoch sind weitere Waren in Spendenform gerne willkommen. Vor allem lang haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Mehl, Süßigkeiten, Konserven oder auch Drogerieartikel wie Duschgel, Seife, Zahnpasta würden das Sortiment gut ergänzen. Die Spenden können an den jeweiligen Öffnungstagen ab 9 Uhr vormittags in der Einrichtung abgegeben werden. Die Fördervereine sind zudem für die Bereitstellung der Infrastruktur sowie der Anpassungsmaßnahmen auf Geldspenden angewiesen. Die Spendenkonten lauten: Förderverein Lauda-Königshofen, IBAN DE80 6735 2565 0002 0424 48 bei der Sparkasse Tauberfranken oder IBAN DE22 6739 0000 0020 0900 06 bei der Volksbank Main-Tauber eG. Die Kontoverbindungen des Fördervereins der Tafel Bad Mergentheim sind entweder IBAN DE32 6735 2565 0001 0608 96 bei der Sparkasse Tauberfranken oder IBAN DE90 6739 0000 0086 5978 02 bei der Volksbank Main-Tauber eG.

Mit Öffnung der beiden Läden in Lauda-Königshofen sowie Bad Mergentheim ist nun im Main-Tauber Kreis an vier Tagen (Mittwoch: Wertheim; Donnerstag: Tauberbischofsheim im Tafelladen des Caritasverbands im Tauberkreis e.V.) wieder der Tafeleinkauf möglich.

Tafeln nehmen Notbetrieb auf

Öffnet kommende Woche wieder ihre Türen: die Wertheimer Tafel nimmt einen Notbetrieb auf.

Verändertes Ausgabeverfahren – Spenden erwünscht

 

Tauberbischofsheim/Wertheim. Da der Tafelbetrieb aufgrund der aktuellen Rechtslage der Landesregierung ausdrücklich gewünscht ist, nehmen die beiden Tafelläden in Tauberbischofsheim und Wertheim nach vorübergehender Schließung einen Notbetrieb mit einem Öffnungstag pro Woche auf. Darauf haben sich die beiden kirchlichen Wohlfahrtsverbände Caritasverband im Tauberkreis e.V. und Diakonisches Werk im Main-Tauber-Kreis verständigt.

Als erste Öffnungstage sind in Wertheim, Dr.-Hübsch-Straße 3, am Mittwoch, 8. April, von 13 bis 16 Uhr sowie in Tauberbischofsheim, Albert-Schweitzer-Straße 27, am Donnerstag, 9. April von 14 Uhr bis 16 Uhr, geplant. Die wöchentlichen Notbetriebszeiten gelten ab sofort für unbestimmte Zeit. Über die Osterferien ist der Tafelladen in Tauberbischofsheim am Donnerstag, 16. April jedoch geschlossen.

 

Neues Personal hilft aus

 

Die strengen hygienischen Vorschriften im Tafelbetrieb werden weiterhin eingehalten und bei Bedarf angepasst. Die Sortierung der Waren sowie die Abholung in den Märkten erfolgt vorwiegend mit ehrenamtlichem Stammpersonal, Freiwillige ergänzen die Helfer*innen im Verkauf. Momentan arbeitet das Team daran, größtmöglichen Schutz für Mitarbeitende und Kund*innen zu gewährleisten. Auch für die Kund*innen ergeben sich daraus Änderungen: Markierungen sollen helfen, die Abstandsregeln einzuhalten und Ordnungsdienste vor den Tafelläden überwachen deren Einhaltung. Die Kund*innen werden gebeten, zügig einzukaufen. Das Personal schützt sich durch entsprechende Kleidung und Schutzscheiben im Raum. Der Tafelbetrieb kann jedoch nur weitergeführt werden, wenn sich alle Kund*innen an die neuen Spielregeln halten. Darauf weisen die Verantwortlichen vorab bereits hin.

Der Verkauf musste Mitte März kurzfristig ausgesetzt werden, da die Gesundheitsgefahr für die meist zur Risikogruppe gehörenden ehrenamtlichen Mitarbeitenden zu hoch war. Umso dankbarer sind die beiden Tafelverantwortlichen Sylvia Hehn (Caritas) und Volker Herm (Diakonie) nun, den Notfallbetrieb mit Unterstützung der ortsansässigen Katholischen Jungen Gemeinde Tauberbischofsheim bzw. Freiwilliger in Wertheim so schnell wieder aufnehmen zu können. Die Stadt Wertheim beteiligt sich ebenfalls: Sie stellt dankenswerter Weise den Ordnungsdienst und kümmert sich um die entsprechenden Absperrungen vor dem Tafelladen. „Die Kundinnen und Kunden eines Tafelladens können nicht langfristig auf diese Unterstützung zu verzichten und sind auf die Solidarität Anderer angewiesen“, erklärt Herm. Sollte sich der Notfallbetrieb in den beiden Einrichtungen bewähren, so der Plan, werden in Kürze die beiden Tafelläden in Lauda und Mergentheim ebenfalls den Notbetrieb aufnehmen.

 

Bitte um Spenden

 

Lebensmittel- und Geldspenden werden gerne angenommen. Besonders gefragt sind dabei lang haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Mehl, Konserven, Süßigkeiten oder Drogerieartikel. Die Abgabe kann an den Öffnungstagen im Tafelladen Wertheim erfolgen, in Tauberbischofsheim Montag bis Donnerstag 8.30 bis 12 Uhr. Die Fördervereine freuen sich ebenso über Geldspenden, da die Nebenkosten (Fahrzeuge, Mieten etc.) ebenfalls weiter anfallen.

Spendenkonto Förderverein Wertheimer Tafel e.V.: Sparkasse Tauberfranken, IBAN DE94 6735 2565 0001 0536 69

Für organisatorische Rückfragen steht zur Verfügung:

Diakonisches Werk: Volker Herm für den Tafelladen Wertheim, Telefon 09341 9280-14.

 

Diakonisches Werk berät bei Krisen

Beratungsarbeit nicht persönlich, aber verlässlich – Offenes Ohr für Probleme und Sorgen – Hilfe bei Kummer per Telefon und Internet

 

Stehen bei Krisen telefonisch oder per E-Mail Seite an Seite mit Ratsuchenden: Berater Daniel Gehrlein (im Bild) und seine Kolleginnen und Kollegen haben ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen.

Tauberbischofsheim. Obwohl die meisten Läden geschlossen haben und das öffentliche Leben ziemlich stillsteht: Die Beratungsstellenmitarbeiter*innen des Diakonischen Werks sind weiter für die Menschen im Main-Tauber-Kreis da. In Wertheim, Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim bleiben die Einrichtungen zwar weitestgehend für den Publikumsverkehr geschlossen, dennoch hören die Berater*innen zu, schauen sie hin, helfen, wo sie können: Neben allgemeiner Beratung stehen die Frauen und Männer für Anliegen und Sorgen rund um finanzielle Engpässe zur Verfügung. Gerne nehmen die Kolleg*innen Anrufe entgegen, wenn Konflikte mit Kindern oder Partner*innen unlösbar scheinen oder Menschen verzweifelt sind, weil sie Ängste haben. Wer unter psychischen Belastungen leidet, weil er einsam und isoliert ist kann gerne anrufen und seine Sorgen und Ängste per Telefon loswerden.

Schwangere und Frauen im Schwangerschaftskonflikt erhalten ebenfalls weiterhin Hilfen, u.U. vereinbaren die Kolleg*innen hierfür persönliche Termine. In Bad Mergentheim kann Kollegin Birgit Gube bei drohender Ver- und Überschuldung mit einer Beratung weiterhelfen, Perspektiven zu entwickeln. Ebenso stehen dort die Suchtberaterinnen bei allen Fragen rund um Abhängigkeiten zur Verfügung.

Alle Einrichtungen sind jeweils von Montag bis Freitag zwischen 9 und 12 Uhr persönlich erreichbar.

 

Wertheim, Telefon: 09342 92750, E-Mail: wertheim@diakonie-tbb.de

Tauberbischofsheim, Telefon: 09341 92800, E-Mail: info@diakonie-tbb.de

Bad Mergentheim, Telefon: 07931 481698-0, E-Mail: mergentheim@diakonie-tbb.de

 

Außerhalb dieser Zeiten können die Anrufbeantworter benutzt werden. Es erfolgt ein Rückruf und gegebenenfalls auch eine Terminvereinbarung.

Bitte verzichten Sie auf unangemeldete Besuche. Unsere Mitarbeiter*innen befinden ohnehin zeitweise im Homeoffice. Besucher*innen, die Kontakt zu Covid-19-infizierten Personen, innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren oder offensichtlich Erkältungssymptome aufweisen dürfen die Beratungsstellen nicht betreten.

 

HINWEIS für unsere Tafelkund*innen:
Wir klären derzeit, ob und wie wir eine Notversorgung im Main-Tauber-Kreis organisieren können. Bitte haben Sie noch etwas Geduld, wir informieren Sie, sobald wir mehr wissen.

Geänderte Öffnungen des Diakonischen Werks

Beratungsarbeit eingeschränkt – Familienzentren geschlossen– Kinder- und Jugendhilfe teilweise ausgesetzt – Tafeln und Kleiderladen bis auf Weiteres geschlossen

 

Tauberbischofsheim. Die Folgen der Corona-Krise haben auch Auswirkungen auf die Arbeit des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis. Die Beratungsstellen in Wertheim, Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim bleiben weiterhin für Publikumsverkehr geöffnet. Allerdings sollte man sich gut überlegen, ob Beratungen nicht auf einen späteren Zeitpunkt verschoben oder alternativ telefonisch bzw. schriftlich (E-Mail u.a.) durchgeführt werden können. Besucher, die offensichtlich erkrankt sind oder Erkältungssymptome ausweisen dürfen die Beratungsstelle nicht betreten. Folgende Einrichtungen sind derzeit komplett geschlossen:

  • Familienzentrum Wartberg-Reinhardshof in Wertheim, Familiennetzwerk Boxberg und der Offene Treff KEK in Bad Mergentheim.
  • der Kleiderladen in Bad Mergentheim.
  • die Tafelläden in Wertheim, Lauda-Königshofen sowie Bad Mergentheim. Für die Tafelläden bemühen wir uns zurzeit um eine Notfallregelung – weitere Informationen folgen …
  • Angebote im schulischen Rahmen (Wertheim), Schulbegleitung sowie die Übergangsgruppe. Sie sind analog zu den Regelungen für die Schulen bis zum Ende der Osterferien ausgesetzt.

 

In der Kinder- und Jugendhilfe Wertheim wird ab heute die Tagesgruppe sowie kleine und große Soziale Gruppenarbeit geschlossen.

 

Für die Arbeit im ambulanten Bereich (Sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaften, Familienpflege und Familienhebamme) gilt folgende Regelung:

 

Bis auf Weiteres werden alle Klienten weiter betreut, soweit

  • die Klienten selber bzw. die Familienmitglieder keine Krankheitssymptome aufweisen
  • sie nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder seit dem Kontakt mit einer infizierten Person 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen
  • sie sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen worden ist, oder seit ihrer Rückkehr aus diesem Risikogebiet 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome zeigen.

 

Bei Fragen oder Unsicherheiten wenden Sie sich an Telefon: 09341 9280-0

Aufruf: Wer hat in der Familienpflege gearbeitet?

50-jähriges Jubiläum der Dorfhilfe und Familienpflege – Ehemalige Kolleg*innen gesucht
 

Tauberbischofsheim. In diesem Jahr wird der Fachbereich Dorfhilfe und Familienpflege des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis 50 Jahre alt. Da die Aufzeichnungen in den früheren Jahren nicht lückenlos geführt wurden, suchen wir Frauen und Männer, die ab den 1970er Jahren bei Familien in Nöten im Einsatz waren oder Menschen, die sich daran erinnern, wer diesen Dienst bereits in den frühen Jahren im Auftrag des Diakonischen Werks übernommen hat. Gerne würden wir die ehemaligen Kolleg*innen kennenlernen, sie zu unseren Feierlichkeiten im Herbst einladen und uns mit ihnen über die veränderten Bedingungen und gemeinsamen Erfahrungen austauschen.

Auch freuen wir uns über Fotomaterial sowie Berichte aus früheren Einsätzen, hierfür kann man sich wenden an: Carina Kuhn, Telefon 09341 9280-16, E-Mail carina.kuhn@diakonie-tbb.de.