Hilfe bei Schulden

Neue Webseite erleichtert verschuldeten Menschen den Gang zur professionellen Hilfe – www.meine-schulden.de – Beratungsstellen von Diakonie und Caritas helfen im Main-Tauber-Kreis weiter

 

Tauberbischofsheim. Eine neue Webseite will überschuldeten Menschen helfen, den Weg in eine Beratungsstelle zu finden, um sich dort professionelle Unterstützung zu holen. Dazu hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung unter www.meine-schulden.de Informationen über Abläufe und Vorgehensweisen in Beratungsstellen online gestellt. Des Weiteren werden Fachbegriffe erläutert und praktische Hinweise gegeben. Diese Aufklärung soll vorab viele Ängste nehmen und Mut machen, eine kompetente Beratungsstelle aufzusuchen. Diese rechnen in den kommenden Monaten mit steigender Frequentierung, da mit Beginn der Corona-Pandemie auch immer mehr Menschen in eine finanzielle Schieflage geraten sind.

Im Main-Tauber-Kreis gibt es derzeit zwei öffentliche Schuldnerberatungsstellen: Zum einen finden Menschen aus Bad Mergentheim und dem südlichen Landkreis Hilfe beim Diakonischen Werk in Bad Mergentheim. Die Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle des Caritasverbandes im Tauberkreis e.V. begleitet Menschen aus Tauberbischofsheim und dem mittleren Kreisgebiet sowie aus Wertheim und dem nördlichen Kommunen des Landkreises bei ihrem Weg aus den Schulden in den Beratungsstellen in Tauberbischofsheim sowie im Familienzentrum Wertheim.

„Unser Angebot ist kostenfrei. Wer zu mir kommt, mit dem gemeinsam verschaffe ich mir erst einmal einen Überblick“, betont Birgit Gube, Beraterin in Bad Mergentheim. Welche Möglichkeiten der Entschuldung sich eröffnen, hänge demnach immer vom Einzelfall ab. Gube verspricht, mit Ratsuchenden möglichst eine neue Perspektive in die Schuldenfreiheit zu erarbeiten. Hildegund Henninger, Beraterin in Tauberbischofsheim, ergänzt: „Manchmal führen wir Verhandlungen mit Gläubigern, regulieren Schulden über Vergleiche oder begleiten bei der Einleitung und Durchführung eines Insolvenzverfahrens.“ Ihr Beratungsangebot sei immer Hilfe zur Selbsthilfe. „Für nachhaltige Schuldenfreiheit ist es wichtig, dass jeder versteht, was zur Verschuldung geführt hat, um dies künftig zu meiden.“

Es gibt verschiedene Wege, durch die die Klienten von den Beratungsstellen erfahren: Internet, Webseiten der Wohlfahrtsverbände, Banken oder auch Gerichtsvollzieher. Dennoch stellt das Aufsuchen einer Beratungsstelle für viele Menschen eine große Hürde dar. Www.meine-schulden.de liefert viele hilfreiche Informationen, sich mit der eigenen Schuldensituation auseinanderzusetzen und sich gut gerüstet an eine lokale Schuldnerberatung zu wenden.

Computerbildschirm mit Hand, die zum Telefonhörer greift.

Sich vor dem Griff zum Telefon erst einmal online informieren: die neue Webseite www.meine-schulden.de möchte es verschuldeten Menschen erleichtern, eine Schuldnerberatungsstelle vor Ort aufzusuchen.

 

Jubiläumsfeier Familienpflege abgesagt

Tauberbischofsheim. Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit sowie den geltenden Abstands- und Hygieneregelungen im Zuge der Corona-Pandemie haben wir uns schweren Herzens entschieden, die für den 1. Oktober geplante Jubiläumsfeier der Familienpflege zu verschieben. Leider sehen wir uns nicht in der Lage, für diesen geplanten Termin ein ungezwungenes, schönes Fest zu veranstalten. Sehr gerne hätten wir es gefeiert und die Verdienste aus 50 Jahren Familienpflege gewürdigt.

Sobald sich die Lage deutlich gelockert hat und wieder entspanntes Feiern möglich ist, werden wir dieses Ereignis neu terminieren und planen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen, hoffentlich im kommenden Jahr.

Online fit fürs Baby

TBB/Boxberg. Aufgrund der aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen können Kurse wie Geburtsvorbereitungskurse leider nicht wie gewohnt stattfinden. Bis diese wieder starten, unterstützt das Team der Beratungsstelle des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis in Zusammenarbeit mit dem Familiennetzwerk Boxberg werdende Eltern mit einem digitalen Angebot. „Rund um die Geburt und das erste Lebensjahr“ heißt die Kursreihe, die an vier Abenden jeweils ab 18 Uhr via Internet Informationen und Tipps zum Umgang mit Babys vermittelt. Am Dienstag, 7. Juli geht es um „Geburt und Wochenbett“, am Dienstag, 14. Juli um Frühe Hilfen und familienunterstützende Leistungen. Eine Woche später am 21. Juli ist „Ernährung im ersten Lebensjahr“ Thema sowie am 28. Juli „Bindung“. Die Kursleitung haben Christine Göhring (Familienhebamme) und Carina Kuhn (Sozialpädagogin). Der Anmeldeschluss für die Termine ist eine Woche vor (3., 10., 17. Und 24. Juli) der jeweiligen Veranstaltung. Alle Kurseinheiten sind kostenfrei und sowohl einzeln wie auch im Gesamten buchbar. Die Kurse finden online über die Plattform Jitsi Meet statt. Zur Teilnahme benötigt man ein internetfähiges Endgerät wie PC, Laptop oder Smartphone, eine eigene Software muss nicht installiert werden. Nach einer erfolgreichen Anmeldung werden Ihnen per E-Mail die Zugangsdaten für die gebuchten Kurse zugesendet. Bitte melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail, zur jeweiligen Anmeldefrist, an bei: Daniel Gehrlein, Telefon 09341 9280-0, daniel.gehrlein@diakonie.ekiba.de.

Erweiterter Notbetrieb

Tafel Bad Mergentheim erweitert auf zwei Öffnungstage pro Woche – Schritt Richtung Normalität – Dringend Fahrer für Tafel Lauda-Königshofen gesucht

 

Bad Mergentheim. Nach der erfolgreichen Wiedereröffnung im Notbetrieb kehrt bei der Tafel Bad Mergentheim ein Schritt mehr Normalität ein. Ab kommendem Dienstag, 23. Juni 2020 wird die Einrichtung in Trägerschaft des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis ihren Betrieb auf zwei Öffnungstage ausweiten. Der Einkauf in der Krummen Gasse 20 wird dann jeweils dienstags und freitags von 13 bis 16 Uhr möglich sein. Warenspenden werden ab 10 Uhr an den Öffnungstagen entgegengenommen. Die seit der Corona-Krise geltenden Abstands- und Hygieneregelungen gelten weiterhin.

Die Tafel Lauda-Königshofen sucht unterdessen dringend ehrenamtliche Frauen und Männer, die Fahrdienste für Warenabholungen übernehmen können. Aufgrund des fortgeschrittenen Alters gehören viele der Ehrenamtlichen den Risikogruppen an und sind derzeit nicht oder nur eingeschränkt im Einsatz. Interessierte können sich wenden an Fachbereichsleiter Volker Herm, E-Mail volker.herm@diakonie.ekiba.de oder per Telefon 09341 9280-14.

Direkt zur Onlineberatung

Familienzentrum vor Wiederöffnung

Boxberger Einrichtung nimmt Betrieb vorsichtig wieder auf

Boxberg. Das Familiennetzwerk Boxberg freut sich, ab kommender Woche wieder Besucher*innen in seinen Räumen am Seebuckel 20 begrüßen zu können. Folgende Sprechzeiten finden unter Einhaltung der Hygienestandards ab Montag, 8. Juni 2020 regelmäßig statt:

Die Allgemeine Sozialberatung ist jeden Dienstag von 9 bis 13 Uhr möglich. Die Ökumenische Fachstelle für Flucht und Migration steht montags von 16 bis 17.30 Uhr sowie freitags von 11 bis 12.30 Uhr zur Verfügung. Jeweils montags von 14.30 bis 16 Uhr sowie jeden Freitag von 9.30 bis 11 Uhr ist Sprechzeit von Daniel Gehrlein, Koordinator des Familiennetzwerks Boxberg. Nach voriger Vereinbarung sind auch andere Sprechzeiten möglich. Auch Beratungen mit Kooperationspartner*innen können nach Vereinbarung wieder vor Ort stattfinden. Die Kontaktdaten der Kooperationspartner*innen sind den aktuellen Aushängen vor Ort sowie den Plänen auf der Seite des Familiennetzwerk Boxberg auf der Internetpräsenz der Stadt Boxberg (www.boxberg.de) zu entnehmen. Beratungen per Telefon, E-Mail oder Onlineberatung sind weiterhin möglich. „Zusammen mit der evangelischen Kindertagesstätte ‚Schatzkiste‘ loten wir momentan Möglichkeiten aus, die Familien in ihrem Umfeld zu Hause zu unterstützen und den Kontakt aufrechtzuerhalten“, sagt Gehrlein. Angedacht seien unter anderem virtuelle Schnitzeljagden, Ausleihtaschen mit Beschäftigungsmaterial, offene Treffpunkte und Spieltreffs im Online-Raum, Onlineangebote des Landesprogramms STÄRKE oder thematische Onlinekonferenzen für Eltern. Bereits geplante Veranstaltungen werden auch weiterhin nicht stattfinden können. Sobald sich die gesetzlichen Vorgaben und Bestimmungen ändern und eine schrittweise Öffnung zulassen, werde man daran arbeiten, dies unter Einhaltung der gesetzlichen Hygienebestimmungen zu ermöglichen, so Gehrlein.

Zurück zur Normalität in der Wertheimer Tafel

Tafel Wertheim öffnet an drei Tagen – Nach Pfingsten Umstellung von Not- auf Normalbetrieb

 

Das Bild zeigt Mitarbeitende der Tafel Wertheim des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis bei der Vorsortierung der Waren am ersten Öffnungstag nach der Zwangspause.

Wertheim. Nach der erfolgreichen Wiedereröffnung im Notbetrieb kehrt bei der Tafel Wertheim noch ein Schritt mehr Normalität ein. Ab der kommenden Woche wird die Einrichtung in Trägerschaft des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis ihren Betrieb wieder auf die gewohnten Geschäftszeiten umstellen. Der Einkauf in der Dr.-Hübsch-Straße 5-7 wird ab Mittwoch, 3. Juni 2020 wieder an drei Tagen in der Woche möglich sein. Die Öffnungstage sind dann montags, mittwochs und freitags jeweils von 10 bis 12 Uhr. Die seit der Corona-Krise geltenden Abstands- und Hygieneregelungen gelten weiterhin. Die Schließung und der anschließende Notbetrieb waren nötig geworden, da zum einen die Lebensmittelspenden aus den Märkten rückläufig waren, vor allem aber, weil die ehrenamtlichen Mitarbeiter zu einem Großteil altersmäßig der Covid-19-Risikogruppe angehören. Dank einiger neuer Ehrenamtlicher sowie verstärkten Sicherheitsmaßnahmen kann nun der reguläre Betrieb wieder aufgenommen werden.

 

Beratung geht online

Diakonie Baden mit innovativem Angebot für Geflüchtete und Zugewanderte

Tauberbischofsheim. Das Diakonische Werk Baden erweitert seine Beratungsarbeit auf digitaler Ebene. Ziel ist es, hilfsbedürftige Menschen noch besser und unkompliziert unterstützen zu können. Die neuen Tools zur Online-Beratung sind vielseitig einsetzbar. Zielgruppen können von Beraterinnen und Beratern noch direkter erreicht werden.

 

Neu am Start ist jetzt ein Online-Beratungstool für zugewanderte Menschen und Geflüchtete. Es soll den Betroffenen den Weg in die Beratungsstellen ersparen und die Kommunikation mit den Beraterinnen und Beratern beschleunigen.

 

„Die Corona-Pandemie“ hat uns vor eine Ausnahmesituation gestellt, auf die wir reagieren mussten“, sagt Jürgen Blechinger, verantwortlich für den Bereich Migration beim Diakonischen Werk Baden. Beratungsstellen mussten erreichbar bleiben – auch ohne persönlichen Kontakt. Gleichzeitig ist schnelle, sichere und zuverlässige Kommunikation zwischen Beratungsstellen, Betroffenen, ehrenamtlichen Unterstützern und Dolmetschern von entscheidender Bedeutung. Das können wir nun mit der Onlineberatung sicherstellen. Die geschützte Onlineberatung ist ein zusätzliches Angebot. Durch sie lässt sich hochwertige Beratungsarbeit noch effektiver gestalten. „Um qualifiziert beraten zu können, müssen unsere Beraterinnen und Berater sehr schnell die Dokumente der Betroffenen einsehen und mit ihnen besprechen können. Mit unserem neuen Onlineberatungssystem sind auch im digitalen Zeitalter Beratungsgeheimnis und Schweigepflicht bestens gewährleistet“, so Blechinger.

Die Corona bedingten Kontaktbeschränkungen prägen seit Anfang März den Arbeitsalltag der Ökumenischen Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis. Sie erschweren Menschen den Zugang zu sozialen Diensten, die nach Deutschland kommen wollen. Sprecher Alex Schuck, Mitarbeiter des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis, freut sich deshalb über das neue Angebot: „Das Onlineangebot gibt den Menschen gerade in schwierigen Zeiten eine Möglichkeit, auch weiterhin Hilfeangebote in Anspruch zu nehmen und nicht mit ihren Sorgen alleine zu bleiben.“ Über den Button „Onlineberatung für Zuwanderer*innen, Migrant*innen und Geflüchtete“ können die Hilfesuchenden ihre Fragen stellen und ihre Sorgen teilen. „Die Integrationsarbeit muss auch in Corona-Zeiten weitergehen“, betont Schuck. „Gerade in der jetzigen Zeit müssen wir zusammenhalten und dürfen Menschen in schwierigen Lebenssituationen nicht vergessen. Für sie müssen die Beratungs- und Unterstützungsangebote der Fachstelle erreichbar bleiben.“

Vorlage für das neue Beratungssystem war die Onlinehilfe der Schwangerenkonfliktberatungsstellen der Diakonie in Baden. Bereits im Mai 2019 war diese eingeführt worden. Gerade unter den Corona bedingten Einschränkungen hatte man hier sehr gute Erfahrungen mit den Online-Angeboten gemacht.

Kleiderladen wieder geöffnet

„Anziehend“ mit Sonderöffnungszeiten

Bad Mergentheim. Ab Montag, dem 18. Mai 2020 eröffnen wir in Bad Mergentheim wieder unseren Kleiderladen „Anziehend“ in der Münzgasse 13. Die Öffnungszeiten  und -tage sind reduziert und vorerst auf folgende Tage beschränkt.

Montag 10 bis 12.30 Uhr

Dienstag 14.30 bis 16.30 Uhr

Samstag 10 bis 12.30 Uhr

Weitere Öffnungszeiten werden folgen.

 

Vorerst können aufgrund von Überfüllung des Kleiderlagers keine Kleiderspenden abgegeben werden. Die Kund*innen werden gebeten, mögliche Gaben noch zu hause aufzubewahren! Erst wenn die Lager leer sind, kann das Team wieder unbegrenzt Kleider entgegennehmen.

Aus hygienischen Gründen wird zukünftig auch der Verkauf und die Kleiderannahme getrennt stattfinden. Das Team des Kleiderladens rät Kund*innen unbedingt, gekaufte Kleidungsstücke aus hygienischen Gründen vor dem Tragen zu waschen.

Für Personal sowie alle Kund*innen gelten die Abstands- und Hygieneregelungen. Daher trägt das Personal Handschuhe und Mundschutz und wäscht sich regelmäßig die Hände. Es dürfen sich maximal vier Kund*innen gleichzeitig im Laden aufhalten, die auch nur einzeln eintreten dürfen. Begleitpersonen könnten in der Nähe des Ladens warten. Markierungspfeile helfen bei der Orientierung und Abstandswahrung. Der Laden darf nur mit einer Mund-Nasen-Maske betreten werden, die ggf. vom Verkaufspersonal gestellt werden können. Im Falle von Warteschlagen am Eingang muss die Einkaufszeit leider auf 15 Minuten/Kund*in beschränkt werden.

Bei weiterem Informationsbedarf und Nachfragen hilft Leiterin Barbara Veeh gerne weiter, Telefon: 07931 481698-0.

Tafeln in Lauda und Bad Mergentheim öffnen im Notbetrieb

Nach Umbauten nehmen die Tafelläden den Betrieb wieder auf – Je ein Öffnungstag pro Woche – Spenden werden erbeten

 

Das Bild zeigt Mitarbeitende der Tafel Wertheim des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis bei der Vorsortierung der Waren am ersten Öffnungstag nach der Zwangspause.

Lauda-Königshofen/Bad Mergentheim. Nach der erfolgreichen Tafel-Wiedereröffnung in Wertheim nehmen in der kommenden Woche auch die anderen beiden Läden in Trägerschaft des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis ihren Betrieb wieder auf: Ab Montag, 20. April, heißt die Tafel Lauda-Königshofen, Josef-Schmitt-Straße 42a, von 13 bis 16 Uhr ihre Kund*innen wieder willkommen. Der Bad Mergentheimer Tafelladen in der Krummen Gasse 20 öffnet erstmals am Freitag, 24. April, von 13 Uhr bis 16 Uhr nach der Zwangspause wieder.

Die Schließungen Mitte März waren nötig geworden, da zum einen die Lebensmittelspenden aus den Märkten rückläufig waren, vor allem aber, weil die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen zu einem Großteil altersmäßig der Covid-19-Risikogruppe angehören.

 

Vorkehrungen getroffen

 

Die nun anstehende Öffnung wird daher anders ablaufen als bislang üblich. Erfahrene Ehrenamtliche sind für die Abholung und Sortierung der Waren entsprechend der gesetzlichen Lebensmittelrichtlinien eingesetzt, neue Freiwillige helfen in der Ausgabe. Zur Wahrung der Abstands- und Hygieneregelungen wurden diverse Vorkehrungen getroffen, beispielsweise gibt es ab sofort Plexiglasscheiben im Kassenbereich. „Nur dank einer Unterstützung durch die Kommunen und einer überwältigenden Hilfsbereitschaft wird dies möglich“, sagt Volker Herm, Fachbereichsleiter Tafeln beim Diakonischen Werk im Main-Tauber-Kreis.

 

Geändertes Verfahren

 

Auch die Regeln für die Tafelkund*innen ändern sich mit Beginn des Notbetriebs: Es gibt nicht wie sonst üblich ein Losverfahren zur Regelung des Zutritts. Daher ist es nicht unbedingt nötig, gleich um 13 Uhr vor Ort zu sein. „Die Regale sind gut gefüllt, es sind ausreichend Waren vorhanden“, beruhigt Herm. Es dürfen maximal vier Personen im Laden sein, daher bittet er darum, dass nur eine Person je Haushalt zum Einkaufen geht; Kinder sollten besser zu Hause bleiben. Vor dem Betreten werden Masken und Handschuhe ausgegeben, die getragen werden müssen. Im Außenbereich wird die Abstandsauflage durch Ordnungsdienste überwacht, die die Stadtverwaltungen Lauda-Königshofen und Bad Mergentheim bereitstellen.

 

Spenden erbeten

 

Einen wesentlichen Beitrag leisten dankenswerter Weise die bewährten Partner*innen wie Supermärkte oder Bäckereien, dennoch sind weitere Waren in Spendenform gerne willkommen. Vor allem lang haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Mehl, Süßigkeiten, Konserven oder auch Drogerieartikel wie Duschgel, Seife, Zahnpasta würden das Sortiment gut ergänzen. Die Spenden können an den jeweiligen Öffnungstagen ab 9 Uhr vormittags in der Einrichtung abgegeben werden. Die Fördervereine sind zudem für die Bereitstellung der Infrastruktur sowie der Anpassungsmaßnahmen auf Geldspenden angewiesen. Die Spendenkonten lauten: Förderverein Lauda-Königshofen, IBAN DE80 6735 2565 0002 0424 48 bei der Sparkasse Tauberfranken oder IBAN DE22 6739 0000 0020 0900 06 bei der Volksbank Main-Tauber eG. Die Kontoverbindungen des Fördervereins der Tafel Bad Mergentheim sind entweder IBAN DE32 6735 2565 0001 0608 96 bei der Sparkasse Tauberfranken oder IBAN DE90 6739 0000 0086 5978 02 bei der Volksbank Main-Tauber eG.

Mit Öffnung der beiden Läden in Lauda-Königshofen sowie Bad Mergentheim ist nun im Main-Tauber Kreis an vier Tagen (Mittwoch: Wertheim; Donnerstag: Tauberbischofsheim im Tafelladen des Caritasverbands im Tauberkreis e.V.) wieder der Tafeleinkauf möglich.