Brot sucht Spender*in


Weikersheim/Neubronn. Einen Brotbasar zugunsten der Tafel Bad Mergentheim (in Trägerschaft des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis) organisiert Kirchengemeinderätin Annegret Hein (Neubronn) stellvertretend für die Evangelische Verbundkirchengemeinde Weikersheim-Neubronn. Die Tafel braucht aktuell dringende Unterstützung, um die Unterhaltskosten (Miete, Strom, Porto, Kraftstoff, Telefon, Steuern und Versicherungen) für den Laden bewältigen zu können. Am Samstag, 29. Mai 2021, werden hierzu eigens kreierte Dinkel-Roggen-Brotlaibe à 750g angeboten. Die Brote können am Ausgabetag zwischen 11 und 12 Uhr unter Einhaltung der Coronaverhaltensregeln an folgenden Stellen abgeholt werden: Dekanatamt (Weikersheim, Bahnhofstraße 19,), Neubronn (Pfarrhaus, Neubronn 6), Bäckerei Mühleck (Laudenbach, Weikersheimer Straße 2), Ev. Gemeindehaus Bad Mergentheim (Härterichstr. 18). Zur besseren Planung wird bis 27. Mai um Vorbestellung der gewünschten Menge gebeten, entweder durch Anruf im Dekanat, Telefon 07934 990036 oder per E-Mail an Dekanatamt.Weikersheim@elkw.de. Bitte dabei unbedingt die gewünschte Ausgabestelle nennen. Mit Hilfe von Spendern, der BAGeno Raiffeisen eG und der Taubermühle Kuhn (Markelsheim) werden im Vorfeld die Zutaten beschafft. Zu den Broten verbackt sie frühmorgens am Aktionstag der Bäcker Bernd Mühleck (Weikersheim-Laudenbach) gemeinsam mit zwei Kirchengemeinderätinnen. Spendenboxen stehen jeweils an den genannten Ausgabestellen bereit und warten auf großzügiges Futter zugunsten der Tafel Bad Mergentheim!

Beratung für Gehörlose

Tauberbischofsheim. Das Diakonische Werk im Main-Tauber-Kreis bietet am Mittwoch, den 28. April 2021, in seinen Räumen am Kirchweg 3 in Tauberbischofsheim eine Sozialberatungssprechstunde für gehörlose und schwerhörige Menschen an. Die Sozialarbeiterin und Gemeinde-/Religionspädagogin Tatjana Gingerich von der Ev. Landeskirche in Baden berät jeden letzten Mittwoch im Monat in Laut- und Gebärdensprache im Diakonischen Werk. Nächster Termin ist der 26. Mai 2021. Beratungen erfolgen ausschließlich nach persönlicher vorheriger Vereinbarung unter: Telefon: 06221 475342, Fax: 06221 402074 oder E-Mail: Tatjana.Gingerich@ekiba.de, mobil: 0172 1358483.

Kinder, Küche und der Rest


Diakonisches Werk bietet individuelles Training für gestresste Eltern – Interessierte Familien gesucht – Teilnahme ist kostenfrei

Tauberbischofsheim. Gerade junge oder frischgebackene Eltern haben bisweilen das Gefühl, dass ihnen alles über den Kopf wächst und tägliche Anforderungen Stress auslösen. Ein neues Angebot des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis möchte hierbei Abhilfe schaffen: Unter dem Titel „Kinder, Küche und der ganze Rest“ bietet die Diakonie ein Alltags-Überlebenstraining für junge Familien an: In der Regel finden fünf gemeinsame Termine statt. Dazu besucht die Fachkraft die Familie in deren Haushalt. Zu Beginn klären beide Parteien, wo Hilfe am dringendsten nötig erscheint. Auf Basis von individuellen Tipps probieren die Familien die vorgeschlagenen Lösungen aus. Beraterin und Familien optimieren gemeinsam Abläufe, erstellen Regeln und reflektieren gemeinsam den beschrittenen Weg. Die Teilnahme ist dank einer Förderung durch das Diakonische Werk Baden kostenfrei. Für mehr Informationen und Kontakt bitten wenden an: Carina Kuhn, Telefon: 09341 9280-16 oder per E-Mail an carina.kuhn@diakonie.ekiba.de.


Gemeinsam gegen Rassismus

Aktionswochen gegen Rassismus – Aufruf zu Beteiligung in Sozialen Medien – Mitmachaktion: Objekte gestalten

Der Aktionsaufkleber der diesjährigen Kampagne

Tauberbischofsheim. „Auch in diesem Jahr möchten wir unser gemeinsames Ziel weiterverfolgen und zusammen ein Zeichen gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung setzen.“ Mit diesem Statement ruft die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis zur Beteiligung an den Internationalen Wochen gegen Rassismus noch bis 28. März auf. 2021 stehen diese unter dem Motto „Solidarität. Grenzenlos.“ Unter dem Hashtag #InternationaleWochengegenRassismus möchte die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis erneut darauf aufmerksam machen, dass das Thema Rassismus in Deutschland und Europa noch immer aktuell ist.
„Gerade in Zeiten des Wahlkampfs müssen Themen wie Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung im Blickfeld und Bestandteil der alltäglichen Diskussionskultur bleiben“, fordern die Verantwortlichen. Mit dieser Aktion erinnert die Fachstelle daran, dass jede*r einen Beitrag leisten kann, allen Menschen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. „Aus diesem Grund zeigen wir uns solidarisch und zeigen Flagge gegen Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Rassismus und hoffen auf rege Beteiligung“, heißt es weiter. Geplant sind zwei Unterstützungsmöglichkeiten. Zum einen möchte die Fachstelle auch in diesem Jahr gemeinsam ein Zeichen setzen und fordert auf, diese Haltung nach außen zu tragen. Hierfür sollen an alle Interessierten Aufkleber und Magnete verteilt werden. Aufnahmen davon, versehen mit dem Hashtag #InternationaleWochengegenRassismus, sollten in den sozialen Kanälen geteilt werden.
„Da persönliche Begegnungen in der aktuellen Situation schwer möglich sind, bitten wir alle Interessierten sich bei uns mit Namen, Adresse und Wunschartikel zu melden“, sagt Sprecher Daniel Gehrlein vom Diakonischen Werk im Main-Tauber-Kreis. Die Mitarbeiter*innen der Fachstelle leiten die Aufkleber und Magnete anschließend zu.
Zum anderen fordern die Verantwortlichen zur Mitmachaktion „Hier ist Platz für Menschenrechte“ auf. Sie laden ein, sich kreativ zum Thema auszuleben. Willkommen sind Bilder, Plakate, Fotos, Collagen – eben alles, was künstlerisch zum Thema „Hier ist Platz für Menschenrechte“ und „Gemeinsam gegen Rassismus“ einfällt. Die Werke sollen anschließend in den Schaufenstern der Fußgängerzonen, in Aulen von Schulen, etc. ausgestellt werden. Die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe würde sich freuen, wenn die kreativen Werke bis zum 21. Mai eingehen. Alternativ könnten sie auch abgeholt werden (nach Vereinbarung). Um die Kunstwerke ausstellen zu dürfen, wird zudem eine ausgefüllte Übertragung der Bildrechte benötigt. Für Rückfragen oder Materialbestellungen bitte wenden an: daniel.gehrlein@diakonie.ekiba.de, oder katrin.beuschlein@diakonie.ekiba.de. Nähere Informationen auch unter www.oekflue.de.

Video mit FAQ zur Corona-Impfung

Ein wichtiger Beitrag der Kolleg*innen des DW Baden zur Versachlichung der aktuellen Impfdiskussion.

Kulinarische Reise für Familien

Boxberger Familiennetzwerk und Evangelischer Kindergarten „Schatzkiste“ planen gemeinsames Kochbuch – Alle können Rezepte beisteuern

Boxberg. Mit Aktionstaschen zum Thema „Essen verbindet“ werben das Familiennetzwerk Boxberg und der Evangelische Kindergarten „Schatzkiste“ gemeinsam mit den weiteren örtlichen Kindergärten für Beiträge von Boxberger*innen für ein gemeinsames Kochbuch. Jede interessierte Familie erhält eine Tasche, gefüllt mit Kochschürze, Rezeptvorlage und Tischgebeten. Kinder der Boxberger Kindergärten können sie aus der Einrichtung mitnehmen bzw. dort abholen. Alle anderen Familien können werktags zwischen 8 und 14 Uhr eine Tasche im Evangelischen Kindergarten „Schatzkiste“ (Jakob-Reichert-Straße 20, 97944 Boxberg) kontaktfrei abholen. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam ein persönliches und originelles Kochbuch zu erstellen. Die Verantwortlichen bitten darum, gemeinsam mit den Kindern zusammen ein Lieblingsrezept zu kochen, es aufzuschreiben sowie in die Musterblätter einzutragen. Zum besseren Verständnis liegt jeder Tasche ein Beispielrezept bei.
Die Taschen und fertigen Rezepte können bis spätestens 15. Februar 2021 im jeweiligen Kindergarten wieder abgegeben werden. Sind alle Rezepte eingesammelt, werden diese zu einem Kochbuch gebunden, erhältlich für einen Unkostenbeitrag von 3 EURO. Daniel Gehrlein, Leiter des Netzwerks Familie, und Brigitte Stelter, Leiterin des Kindergartens „Schatzkiste“, hoffen auf zahlreiche Unterstützung für das Projekt „Essen verbindet“ und wünschen allen viel Spaß beim gemeinsamen Backen und Kochen.

HOT®-Training mit Bravour

Familienpflegerin absolviert Zusatzausbildung – Alexandra Deißler (Assamstadt) neue HOT®-Trainerin – Familien zum richtigen Haushalten anleiten

Familienpflegerin Alexandra Deißler freut sich über ihre Zusatzqualifikation.

Tauberbischofsheim. Vor kurzem hat Alexandra Deißler, Familienpflegerin beim Diakonischen Werk im Main-Tauber-Kreis, ihre Ausbildung zur HOT®-Trainerin erfolgreich beendet. In Stuttgart erhielt sie ihr Zertifikat und darf nun als HaushaltsOrganisationsTrainerin arbeiten. Nachdem die engagierte Mitarbeiterin aus Assamstadt die erforderlichen Pflicht- und Wahlseminare besuchte, meisterte sie die Abschlussprüfung, das finale, so genannte HOT®-Fachgespräch mit Bravour. Alexandra Deißler ist seit fast 15 Jahren beim Diakonischen Werk tätig und bestens vertraut mit herausfordernden Situationen in ihren unzähligen Einsätzen.

Das HaushaltsOrganisationsTraining® HOT der Familienpflege ist ein niedrigschwelliges, aufsuchendes Angebot für Familien, denen das Management von Haushalt, Kinderbetreuung und sonstigen Anforderungen des täglichen Lebens schwerfällt. Inhalt des Trainings ist es, Alltags- und Haushaltsführungskompetenzen in verschiedenen Bereichen zu vermitteln. Außer der Grundversorgung und Betreuung von Säuglingen und Kindern ist das Erarbeiten einer altersgemäßen Tagesstruktur Thema des Einsatzes. Daneben werden Sauberkeit und Ordnung in der Wohnung, Wäschepflege, Gesundheit und Körperpflege zum Ziel erklärt. Themen können zudem Einkaufen, Ernährung und der Umgang mit dem zur Verfügung stehenden Haushaltsgeld sein. Oberstes Ziel ist Wohlergehen der Kinder. Zudem soll die Selbsthilfefähigkeiten von Familien gestärkt werden.

Der Fachbereich Familienpflege des Diakonischen Werks ist dank Deißlers Abschluss nun personell mit vier ausgebildeten HOT®-Trainerinnen ausgestattet. Ergänzt wird das Team von einer Hauswirtschafterin. Die Kolleginnen arbeiten in Familien, in denen der haushaltsführende Elternteil beispielsweise aufgrund einer Erkrankung, Krankenhaus- oder Reha-Aufenthaltes ausfällt oder die Mutter aufgrund einer Schwangerschaft die Kinder und den Haushalt nicht weiter versorgen kann. Kostenträger in diesem Bereich sind Krankenkassen oder die Rentenversicherungsträger. Weiteres Einsatzgebiet der Familienpflege sind Einsätze im Kinder- und Jugendhilfebereich. Hier ist in der Regel auch das HOT®-Training verankert. Die Kosten in diesem Bereich werden vom öffentlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe übernommen. Weitere Informationen zu den HOT®-Trainings beim Diakonischen Werk, Carina Kuhn, Telefon: 09341 9280-16, E-Mail carina.kuhn@diakonie.ekiba.de.

Paar-Seminar in Bad Mergentheim – VERSCHOBEN!

SIE SIND ANGESPROCHEN,

– wenn Sie kaum noch miteinander reden, dafür umso mehr streiten.
– wenn gemeinsame Zeit miteinander der Großeinkauf für die Familie ist.
– wenn Sie sich nurmehr beim Eincremen der schmerzhaften Schulter berühren.
– wenn Sie sich alleine fühlen, obwohl sie beide unter der gleichen Adresse gemeldet sind.


WIR LADEN SIE EIN,

– zu sechs Abenden, jeweils mittwochs 19 bis 21 Uhr.
– am 24. Februar, 3., 10., 17., 24. und 31. März 2021.
– in das Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Härterichstraße 18, Bad Mergentheim.

Einen Kurs für Paare, die ihrer Beziehung (wieder) die Chance auf mehr Tiefe und Zufriedenheit geben möchten bietet die Beratungsstelle Bad Mergentheim in Zusammenarbeit mit der Psychologischen Beratungsstelle an.

FOLGENDE THEMEN WERDEN ZUR SPRACHE KOMMEN:

Miteinander sprechen Gefühle zeigen Sich Zeit schenken
Sich berühren lassen Bedeutung und Sinn

Durch den Kurs führen:
Silke Hasselbach, Leitung Psychologische Beratungsstelle
Barbara Veeh, Leitung Beratungsstelle des Diakonischen Werkes Bad Mergentheim
Teilnahmegebühr 60€/Paar
Anfragen, Anmeldung und weitere Information unter Telefon: 07931 481698-0

Virtuelle Lichteraktion

Lichteraktion „Gemeinsam sind wir Wertheim“ findet am 27. November 2020 um 18 Uhr digital statt – Mit Kerze online via zoom teilnehmen


Mitorganisator*innen beim Probelauf für die virtuelle Lichteraktion am 27. November.

Wertheim. Statt auf dem Wertheimer Marktplatz findet die traditionelle Solidaritätsaktion „Gemeinsam sind wir Wertheim“ in diesem Jahr coronabedingt online statt. Am Freitag, 27. November, 18 Uhr laden die Organisator*innen aus einem Netzwerk rund um die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis zu einer Videokonferenz via zoom ein. Alle, die ein Zeichen für Zusammenhalt, Solidarität und ein Miteinander setzen wollen sind herzlich eingeladen, gemeinsam vor den Bildschirmen eine Kerze anzuzünden – und das dank digitaler Abwicklung nicht nur in Wertheim!
„Es wäre ein Leichtes gewesen, diese Veranstaltung abzusagen, dennoch fanden wir gerade angesichts der Corona-Pandemie und der zunehmenden Spaltung der Gesellschaft sie wichtiger denn je“, sagt Markus Landeck, Jugendhausleiter der Stadt Wertheim. „In Zeiten, in denen es nur schwarz oder weiß zu geben scheint, ist es uns wichtig, in Wertheim auf die Gemeinsamkeiten zu schauen“, ergänzt Mitorganisator Alex Schuck vom Diakonischen Werk. „Die Leitfragen hierzu sind: Was verbindet uns miteinander? Für welche Werte wollen Wertheimerinnen und Wertheimer stehen? Wir vom Orga-Team sind uns sicher, dass es mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede gibt!“
Teilnehmen kann jede*r einfach und unkompliziert über einen Link auf www.oekflue.de. Da ein gemeinsames Entzünden von Kerzen in diesem Jahr nicht möglich ist, sind alle eingeladen, zuhause ein Licht zu entzünden und dieses via zoom zu teilen. Das Meeting wird ab 17.30 Uhr geöffnet sein, damit sich die Teilnehmer*innen in aller Ruhe einwählen können. Die Veranstaltung wird zeitgleich in YouTube live übertragen. Ab 18 Uhr können Interessierte unter dem Link http://licht.fojawer.de passiv teilnehmen. Es wird Impulsworte von verschiedenen Vertreter*innen der Stadt, der Kirchen und anderen Organisationen geben. Das beliebte gemeinsame Anstoßen mit einem warmen Apfelsaft muss jedoch auf das Jahr 2021 verschoben werden.