Armut Risiko gelingender Erziehung

Besuchten am Freitagvormittag die Ausstellung gemeinsam (v. links): Tauberbischofsheims stv. Bürgermeister Gerhard Baumann, Liga-Vorsitzender Wolfgang Pempe und Jugendamtsleiter Martin Frankenstein.

Liga der freien Wohlfahrtspflege gestaltete Info-Tag zu Kinderarmut im Rahmen der „Woche der Armut“ – Bunte Ausstellung in Tauberbischofsheimer Innenstadt

 

Tauberbischofsheim. Unter dem Motto „Arme Kinder -> arme Gesellschaft“ hat die Liga im Main-Tauber-Kreis am Freitag, 23. Oktober 2020 von 9 bis 12 Uhr einen Informationstag in Tauberbischofsheim gestaltet. Im Vorfeld haben Kinder und Jugendliche aus den Verbänden und Einrichtungen Plakate und Bilder gestaltet, auf denen sie ihre Sicht auf Armut darstellten. Diese Ausstellung besuchten unter anderem der Liga-Vorsitzende im Main-Tauber-Kreis und Diakonie-Geschäftsführer Wolfgang Pempe, Jugendamtsleiter Martin Frankenstein und Tauberbischofsheims stellvertretender Bürgermeister Gerhard Baumann. Alle zeigten sich betroffen von der teilweise bedrückenden Situation von Kinderarmut: „Auch vor unserer Stadt macht das nicht halt“, so Baumann. „Armut ist ein großes Risiko, dass die Erziehung in der Familie auf der Strecke bleibt“, bedauerte Frankenstein, der u.a. auch für die Bewilligung von Erziehungshilfen zuständig ist. Pempe lobte die Werke der Kinder und Jugendlichen: Auf einem Plakat stand zu lesen: „Bei Armut hilft man sich gegenseitig.“ „Diesen Ansatz von Solidarität finde ich gut von den Kindern. Wir Erwachsene können da durchaus etwas lernen“, sagte Pempe. Er dankte dem Sozialen Arbeitskreis der Liga im Main-Tauber-Kreis für die kreative und professionelle Zusammenarbeit.

Von Kindern und Jugendlichen zum Thema Kinderarmut gestaltete Werke.

Von Kindern und Jugendlichen zum Thema Kinderarmut gestaltete Werke.

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