Infoabend Asylrecht mit Flüchtlingsrat Baden-Württemberg

Aktuelle Entwicklungen im Asylrecht

 

Main-Tauber-Kreis. Melanie Skiba, Referentin beim Flüchtingsrat Baden-Württemberg, kommt am Montag, 28. September 2020 um 18 Uhr zu einem Infoabend in das Familienzentrum Netzwerk Familie, Schmiederstraße 25, in Tauberbischofsheim.

Das Tempo im Asylrecht ist nach wie vor hoch. In dieser Veranstaltung gibt die Referentin einen Überblick über die wichtigsten Gesetzesänderungen im Bereich des Asyl- und Aufenthaltsrechts . Dazu gehören die neue Beschäftigungsduldung und Änderungen bei der Ausbildungsduldung sowie im Bereich Abschiebungen und beim Arbeitsmarktzugang. Auch auf die Auswirkungen der Corona-Krise wird sie am Rande eingehen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, und findet unter den aktuell geltenden Hygienemaßnahmen statt. Ein Mund-Nasen-Schutz ist mitzubringen. Angesprochen sind in erster Linie Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe und geflüchtete Menschen im Main-Tauber-Kreis. Anmeldung bis zum 25.09.2019 an Meike Kulike, Caritas Heilbronn-Hohenlohe, E-Mail: kulike.m@caritas-heilbronn-hohenlohe.de. Wenn ein Sprachmittler benötigt wird, bitte bei der Anmeldung mit angeben.

Veranstalter ist die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg. Gefördert vom Land Baden-Württemberg (Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration).

Die Ökumenische Fachstelle ist eine gemeinsame Einrichtung des Caritasverbandes im Tauberkreis e.V., der Caritas Heilbronn-Hohenlohe und des Diakonischen Werkes im Main-Tauber-Kreis. Ziel der Fachstelle ist es, die Flüchtlingsarbeit im Main-Tauber-Kreis mit fachlichen, organisatorischen, finanziellen und personellen Ressourcen zu stärken und zu begleiten. Besonderer Fokus liegt dabei auf der Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements, insbesondere der Asyl-Helferkreise. Dies geschieht beispielsweise durch Beratung, Schulung und Vernetzung. Auch die Arbeit mit Kirchengemeinden stellt einen wichtigen Bestandteil des Aufgabenspektrums dar. Daneben wird auch die Zusammenarbeit und Vernetzung mit weiteren Akteur*innen in der Flüchtlingsarbeit angestrebt und ausgebaut. Die Fachstelle wird aus kirchlichen Mitteln finanziert.

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