Schutz erzeugt Heimatgefühl

Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe zeigt Ausstellung „Schau mich an – Gesicht einer Flucht!“ in Wertheim – Bürgermeister Stein lobt Engagement für Flüchtlinge – Abschlussgottesdienst am Sonntag, 29. Juli, 10.30 Uhr

 

Gesicht einer Flucht: Die Gäste der Ausstellungseröffnung
beim Betrachten des Schicksals einer Heimatvertriebenen
aus Oberschlesien Von links: Elvira Leskowitsch, Alex
Schuck (Ökumenische Fachstelle), Walter Hörnig (Willkommen
in Wertheim) sowie Wertheims Bürgermeister Wolfgang Stein.
Foto: Diakonisches Werk

Wertheim/Tauberbischofsheim. Noch bis kommenden Sonntag, 29. Juli, ist die Ausstellung „Schau mich an – Gesicht einer Flucht“ in Wertheim zu sehen. Auf 20 so genannten Roll-Ups sind jeweils ein „Gesicht der Flucht“ samt der zugehörigen Lebensgeschichte abgebildet. Initiiert wurde sie in Haltern am See, in den Main-Tauber-Kreis holte sie die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe. Bei der Ausstellungseröffnung am Montag, 24. Juli 2018 lobte Wertheims Bürgermeister Wolfgang Stein, dass gerade Wertheim Ja sage zu Flüchtlingen, was sich an vielerlei Engagement zeige seit Eintreffen der ersten Busse auf dem Wartberg im Jahr 2015. Elvira Leskowitsch, Flüchtlingsbeauftragte des Evangelischen Kirchenbezirks, zitierte aus einigen der Exponate. Unter anderem steht dort zu lesen, wie wichtig es für Menschen ist, dass Mitmenschen einem „Schutz, Sicherheit und Chancen gegeben haben“. Dadurch enstehe Heimat, so Leskowitsch.

Zum Abschluss der Ausstellung findet am kommenden Sonntag, 29. Juli 2018, 10.30 Uhr, ein Gottesdienst statt.

 

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